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Für manch einen potenziellen Kreditnehmer klingt Schufa fast schon ein wenig bedrohlich. Aber was genau ist das eigentlich: Schufa? Schauen wir uns einmal Informationen zur Schufa an. Tatsächlich kann die Schufa Ursache dafür sein, dass ein Kreditantrag nicht bewilligt wird. Sinn und Zweck der Schufa ist es nämlich, die potenziellen Kreditgeber durch mögliche Informationen über einen Kreditnehmer davor zu schützen, dass es zum Ausfall der Ratenzahlung kommt. Die Schufa gibt beispielsweise weiter, wenn ein Kreditvertrag durch den Kreditnehmer nicht eingehalten wurde oder ob bereits noch laufende Kreditverträge des potenziellen Kreditnehmers bestehen. Den Zweck, die Kreditgeber vor Kreditausfällen zu bewahren, kann die Schufa natürlich nur zu einem Teil erfüllen, denn Kreditausfall kann viele Ursache haben und muss keineswegs durch vorangegangene Zahlungsschwierigkeiten begründet sein. Aber die Schufaauskunft kann dazu beitragen, das Risiko für den jeweiligen Kreditgeber geringer werden zu lassen.
Informationen zur Schufa können aber auch durchaus dazu führen, dass man sie als potenzieller Kreditnehmer einmal in einem anderen Licht betrachtet. Nach Eigenangaben der Schufa versteht sie sich auch als Organisation, die den Verbraucher vor Überschuldung schützt. Da mag bisweilen durchaus etwas dran sein, dennoch könnte es sein, dass dieser Zweck der Schufa der untergeordnete ist. Informationen zur Schufa können bisweilen sehr wertvoll sein. Zu wissen, wie die Schufa arbeitet, kann etwa dabei helfen, Fehler zu vermeiden, die einer möglichen Kreditvergabe im Wege stehen könnten. Beispielsweise wird im Internet empfohlen, zwischen einzelnen Kreditanträgen eine Frist von zehn Tagen vergehen zu lassen, weil die Schufa auch Kreditanfragen zehn Tage lang speichert. Bleiben Sie unterhalb dieser Frist, so könnte eine Bank die gemeldeten Kreditanfragen möglicherweise als negativ einstufen und einen Kredit verweigern.
Schauen wir, welche Informationen zur Schufa noch interessant sein könnten: Da ließe sich beispielsweise dann klären, was die Schufa eigentlich für eine Organisation ist. Die Schufa hieß einst „SCHUFA e. V. – Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und wurde dann zur Aktiengesellschaft umgewandelt, sodass sie heute Schufa Holding AG heißt. Anteilseigner an der Gesellschaft sind Kreditbanken, Sparkassen, Privatbanken, Genossenschaftsbanken, der Handel und weitere Anteilseigner. Ein Großteil der Anteile an der Schufa wird also von denjenigen gehalten, die ein Interesse an der Arbeit der Schufa haben.
Norbert Eichler eintrag(ät)ehninger.com
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