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veröffentlicht: 07.11.2009 | Autor: Birgit2211
Rubrik: Kartenlegen | Leser bisher: 1083 | ohne Bewertung

  
Das Kartenlegen und das Wahrsagen umfasst eine Vielzahl von Praktiken der Esoterik und Kulturgeschichte, die zukünftige Ereignisse vorhersagen sollen. Die angewendeten Praktiken sind sehr vielseitig. So werden zum Beispiel zufällige Ereignisse gedeutet und in die Zukunft interpretiert. Jedoch widerspiegelt sich die heutige Form des Wahrsagen besonders häufig in diversen bekannten Praktiken wie dem Kartenlegen, Ableitungen aus der Astrologie und dem Handlesen.
Schon seit dem 18. Jahrhundert verliert das Wahrsagen und Kartenlegen seine Glaubwürdigkeit und wird dem klassischen Aberglauben zugeordnet. An dieser These waren besonders die Kirchen und mehrere Theologen beteiligt. Zudem wurde seitens der protestantischen Konfession früh behauptet, dass jegliche Form des Wahrsagen nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar ist. Schon im 18. Jahrhundert wurden die Aussagen mehrerer Wahrsager und Kartenleger auf ihre Echtheit untersucht. Jedoch ließen alle Studien und Befragungen nur eine Schlussfolgerung zu. Nämlich die, dass sich die Aussagen auf keine logische Basis berufen und demnach nicht ernstzunehmen sind. Die katholische Gemeinschaft hielt die Meinung betreffend jeglicher Formen der Wahrsagerei sogar im Katechismus fest. Dieser verurteilt diese Techniken auf das Äußerste. Aus diesem gehen diverse Parallelen zu Satan und Dämonen hervor. Etwas diplomatischer hingegen gestaltete sich die Haltung der evangelischen Kirche. Diese ordnet den Wunsch der Menschheit, zu wissen was kommt, den Grundbedürfnissen zu. Jedoch rät die evangelische Kirche nicht die Praktiken der Wahrsager zu beanspruchen.
Auch in der heutigen Zeit gibt es Personen, die überzeugt sind die Zukunft deuten zu können und andere die das Gegenteil beweisen wollen.




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