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veröffentlicht: 26.03.2008 | Autor: SonjaS
Rubrik: Krankheiten | Leser bisher: 1279 | ohne Bewertung

  
Hilfe bei Osteoporose – Starke Knochen durch gesunde Ernährung

Osteoporose ist eine starke Reduktion der natürlichen Knochensubstanz, der das gesamte Knochengerüst betrifft und daher auch Knochenschwund genannt wird. Das klassische Kennzeichen von Osteoporose ist die Abnahme der Dichte der Knochen. Das Skelett wird als Folge davon instabil und somit überempfindlich für Knochenbrüche.

Ein guter Knochenaufbau ist vom Kalziumgehalt der Knochen abhängig. Da das Kalzium jedoch ab dem 30. Lebensjahr stetig abgebaut wird, kann ein Mangel, der zu Osteoporose führen kann, entstehen. Osteoporose kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten. Besonders betroffen ist jedoch das weibliche Geschlecht: Während der Schwangerschaft und der Stillzeit und vor allem im Alter ab 50 Jahren leiden viele Frauen an Osteoporose. Bei diesen Frauen nimmt die Knochendichte als Folge der Wechseljahre und einem damit verbundenen abfallenden Östrogenspiegel ab (Östrogene bewahren die Mineralstoffe im Knochengerüst).

Die richtige Ernährung ist bei der Osteoporosetherapie und deren Prävention sehr wichtig. Um den Knochen ausreichend versorgen zu können, benötigt er neben einer erhöhten Zufuhr von Kalzium außerdem den Einsatz von Vitamin D, da sonst kein Kalzium in den Knochen aufgenommen werden kann. Weiter sollte der Körper mit Vitamin C + A und den Mineralstoffen Zink, Kupfer, Mangan und Magnesium versorgt werden.
Weiterhin sollte das Rauchen unterlassen werden, da der Nikotinkonsum die Aufnahme der Vitamine hindert.
Außer der Vitaminaufnahme schützt vor allem Sport vor dem Knochenschwund. Insbesondere bremsendes Krafttraining, ist ratsam. Natürliches Sonnenlicht fördert die körpereigene Vitamin-D Produktion der Haut. Die Einnahme von Basensalz-Mischungen führt zur Übersäuerung des Körpers und führt zu verstärktem Knochenschwund, da Calciumsalze als Puffersubstanzen Verwendung finden. (Stark säurebildende Nahrung besteht etwa in Hülsenfrüchten, Steak, hellem Bier usw.; säure-hemmende oder basen-bildende Nahrung besteht etwa aus Apfelsaft, Ananas, Bohnen usw.)

Helfen kann auch eine Magnetfeld-Therapie: elektromagnetische Felder sollen den Knochenaufbau stimulieren. Leider gibt es hierfür noch keine wissenschaftliche Bestätigung.
Die „BMS“, Biomechanische Stimulation, wurde eigentlich zur Behandlung von russischen Kosmonauten entwickelt: Die zu behandelnde Person steht auf einer vibrierenden Metallplatte, die in einem Frequenz-Bereich von 19 bis ca. 49 Hz vibriert und durch den Dehnreflex die Anspannung der Muskel hervorruft. Die dabei auftretenden Kräfte können den Knochen zu erneutem Wachstum anregen.

S. Schulz






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