Ursprünglich handelte es sich bei einer „Zeitung“ um eine einfache Nachricht, mittlerweile haben sie sich zu allgemeinen Informationsmitteln für die Öffentlichkeit entwickelt. Der gewöhnliche Erscheinungszyklus von Zeitungen ist täglich außer feiertags, wodurch der Begriff „Tageszeitung“ geprägt wurde, es gibt aber durchaus auch Zeitungen, die nur wöchentlich erscheinen. Bis in die 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es sehr viele verschiedene Zeitungsformate, damals konnte man sich jedoch auf Standartformate einigen, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben. Hierzu gehört das relativ kleine „Berliner Format“, in welchem beispielsweise die Badische Zeitung oder der Südkurier herausgebracht wird, ebenso wie das etwas größere „Rheinische Format“, das unter anderem die Stuttgarter Zeitung, die Freie Presse oder das Westfalen- Blatt für sich gewinnen konnte. Das „Nordische Format“ ist das wohl bekannteste mit Vertretern wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Die Zeit, die Welt und sogar der Bildzeitung.
Eckdaten des Zeitungsdrucks Abgesehen vom Format sind auch Papierstärke und Qualität beim Zeitungsdruck für das abschließende Erscheinungsbild verantwortlich. Die Grammatur, das heißt die Papierdicke, wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben und liegt beim klassischen Recyclingpapier Zeitungsdruck zumeist zwischen 42 und 60. Zum Vergleich, übliches Druckerpapier für den Heim- und Bürobedarf liegt bei 80 Gramm pro Quadratmeter, dieses ist also erfahrungsgemäß etwas kräftiger als gewöhnliches Zeitungspapier. Neben den Eigenschaften des Papiers spielen aber auch die technischen Daten des Drucks eine große Rolle. In der Standard- Technik des Rollenoffsetdrucks werden die vier Grundfarben Cyan (Blau), Magenta (Rot), Gelb und Schwarz zu allen denkbaren Farben vermischt, wobei der klassische Schwarz- Weiß- Druck nach wie vor die kostengünstigste Alternative darstellt.
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