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In zahllosen Momenten des Lebens kommt der Mensch an den Punkt, an dem er seinen Slip wechseln muss. Mittlerweile hat sich der Tagesrhythmus als hygienischer Standard etabliert. Bleibt aber die Frage - ist es sinnvoll, die Slips so oft zu wechseln?
Dagegen würde auf jeden Fall der Umweltschutz sprechen. Sind die Wäschestücke auch nicht groß, so summiert sich doch eine gewisse Masse, welche Wasser und Waschmittel verbraucht. Natürlich würde man über längere Sicht auch seinen Geldbeutel schonen, da die Wäsche durch häufigeres waschen schneller kaputt geht.
In den Zeiten des 17. und 18. Jahrhunderts leisteten sich die Adligen den Luxus, sich kaum zu waschen und Gerüche mit weißem Puder zu überdecken. Sicherlich war dies ebenso übertrieben wie der heutige Hygienewahn, welcher in mikroskopische Bereiche vordringt und chemische Keulen im Schlepptau führt. Dies hat die bekannten Folgen: Allergien, anfällige Haut usw.
Diesen guten Argumenten muss man dagegen halten, dass sich die Träger von erotischen Slips auch wohl fühlen müssen, d.h. Geruch, Form und Farbe sollten frisch sein. Für viele junge Menschen spielt hier die Sexualität eine große Rolle. Sie wollen immer vorbereitet sein und rechnen mit dem spontanen Sex an der nächsten Ecke. Solch eine Erwartung wird zumeist enttäuscht, sorgt aber für saubere Slips.
Ein direktes Patentrezept für die Häufigkeit des Wechselns gibt es nicht. Der Mann oder die Frau sollten je nach Gusto ihre Slips wechseln, um so wie Faust zu enden: "Zum Augenblicke dürft ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!"
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