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Entspannt Bahnfahren und am Ziel der Reise nicht auf die gewohnte Mobilität verzichten zu müssen, ist günstiger als man erwartet.
Eine interessante Möglichkeit ist die kostengünstige Kombination der jeweiligen Vorteile des öffentlichen Verkehrs mit denen des Individualverkehrs durch Carsharing.
Carsharing bedeutet, sich ein oder mehrere Autos gemeinschaftlich zu teilen.
Das eigene Fahrzeug steht täglich durchschnittlich 23 Stunden ungenutzt herum und verursacht auch dann feste Kosten für Steuern, Versicherungen, regelmässige Wartung, Zinsen, Garagenmiete und Wertverlust, wenn es nur wenig genutzt wird.
In den meisten Fällen ist das Carsharing bis zum Erreichen einer jährlichen Fahrleistung von etwa 10.000 Kilometer preisgünstiger, als der Betrieb eines eigenen Autos. Der Grund dafür ist einfach: Die Carsharing-Fahrzeuge sind wesentlich höher ausgelastet und deren Kosten verteilen sich auf viele Fahrzeugnutzer.
Carsharing-Fahrzeuge stehen europaweit insbesondere in dicht besiedelten Gebieten zur Nutzung bereit. Die Buchung erfolgt in der Regel im Voraus, sogar spontan über das Internet oder telefonisch für eine Dauer von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen.
Mit der Kundenkarte wird das Carsharing-Fahrzeug entriegelt. Den Autoschlüssel findet man im Handschuhfach oder im Schlüsseltresor, der ebenfalls mit der Kundenkarte geöffnet und wieder verschlossen wird.
Die Preisstruktur des DB Carsharing gestaltet sich über eine einmalige Registrierungsgebühr, einen Stundenpreis, einen gestaffelten Tagespreis und eine Kraftstoffpauschale je gefahrenen Kilometer.
Im Zuge des fortschreitenden Ausbaus der Elektromobilität in Deutschland bietet die DB Carsharing zum Beispiel am Frankfurter Hauptbahnhof verschiedene umweltfreundliche Elektroautos zur Nutzung. Diese Elektrofahrzeuge haben eine Reichweite von rund 120 Kilometer und ermöglichen eine CO2-freie Anschlussmöglichkeit zwischen Schiene und Strasse.
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