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Zäune machen Häuser
Wer ein Haus baut oder kauft, kommt oftmals zu dem Punkt, wo er sich mit dem Vorgartenzaun beschäftigen muss. Doch Zaun ist nicht gleich Zaun. Dies wird derjenige merken, der intensiver sich damit auseinandersetzt. Doch die Mühen können sich lohnen, denn mit der richtigen Wahl hat man einen Zaun, der das Haus optisch aufwertet und den Wert steigert. Viele vergleichen dies mit dem Bilderrahmen bei einem Bild. Die erste Frage, die man sich jedoch stellen sollte lautet:
Wozu benötige ich einen Zaun?
- Ein Zaun kann zum Schutz bzw. Abschreckung für potenzielle ungewünschte Besucher dienen. Auch Tiere können mittels Gartenzaun vom Grundstück fern gehalten werden.
- Kleinkinder können vor der Straße bewahren
- Ein Zaun kann eine Barriere darstellen, so dass nicht jeder auf das Grundstück fahren kann oder es gar zuparkt.
- Eine geschlossene Einfriedung kann vor Wind und nicht erwünschten Blicken schützen.
- Es kann genauso gut unschöne Ein- und Ausblicke verhindern.
- Nicht zuletzt kann ein Zaun auch dekorativ sein
Worauf ist beim Zaunkauf zu achten?
Neben dem geplanten Budget sind noch allerlei sachen zu bedenken. So muss eine Einfriedung die passende Höhe haben. Diese ist von Faktoren, wie Entfernung zum Haus, Optik des Hauses und Zweck abhängig.
Natürlich muss das Material ebenso wohl gewählt sein. Ein Zaun aus Holz ist passt optisch oftmals gut und schont das Portmonaie. Das Holz benötigt aber auch wesentlich mehr Pflege. Empfehlenswert sind hier sich auch massive Pfosten (beispielsweise aus Stein). Ein gut gepflegter Holzzaun kann 50 Jahre alt werden und hat den Vorteil, dass kaputte Elemente ausgetauscht werden kann. Wenn man in Kombination dann noch ein massiveren Pfosten könnte man auch komplette Zaunfelder unkompliziert austauschen. Ein Metallzaun benötigt so gut wie keine Pflege und ist in der Regel ein echter Hingucker. Durch seine massive Bauweise ist er fast unverwüstlich und überlebt in der Regel jeden Käufer. Hierfür ist es wichtig, dass ein Stahlzaun feuerverzinkt wird. Das schützt den Stahl vor Verwitterung.
Als nächstes kommt dann die Stilfrage. Zu einem modernen Haus passt selten ein klassischer Zaun und anders herum. Hier ist ein guter Verkaufsberater gefragt, denn er kann Elemente einfließen, die Zaun und Haus zu einer Einheit werden lassen. Gleiches gilt für die Farbe. Es gibt Farben, die man unabhängig von dem Gebäude nutzen kann. Wenn beispielsweise eine Bepflanzung im Vorgarten ist, kann man einen grünen Zaun verwenden. Auch schwarz oder (bei Holz) naturbelassen ist oftmals eine neutrale Farbe, die man meist bedenkenlos kaufen kann. Wer jedoch die Anlage perfekt abgestimmt haben will, wählt eine Farbe, die am Gebäude wieder zu finden ist (Fensterrahmen, Balkongeländer, etc.). Zusätzlich ist bei einem Metallzaun noch die Art der Farbbeschichtung ein Faktor auf dem man achten muss. So ist die Pulverbeschichtung wohl die beste Art einen Metall farblich zu beschichten, weil man hier nicht nur eine gleichmäßige Farbgebung, sondern auch noch eine Stoßfestigkeit bekommt. Bei der Nasslackierung fehlt die Stoßfestigkeit, man hat aber den Vorteil, dass man schadhafte Stellen einfach mit der Spraydose nachlackieren kann. Das Streichen ist bei einem Metallzaun nicht zu empfehlen, weil oftmals viele kleine Zierelemente den Aufwand erhöhen.
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