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veröffentlicht: 20.09.2010 |
Autor: seokueche
Rubrik: Auto | Leser bisher: 201 | ohne Bewertung
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Mit dem Namen Porsche 911 verbindet
sich eine lange Reihe technischer Neuerungen und eine Vielzahl unterschiedlicher
Modelle. Seine vielen Variationen technischer und optischer Merkmale machen den
"Elfer", der zum ersten Mal 1963 als Porsche 901
vom Band lief, zu einer der vielgestaltigsten Baureihen der Automobilgeschichte.
911
Gebrauchtwagen
sind wegen ihrer sportlichen Fahrleistung, der aufregenden Technik und dem
zeitlosen Porsche-Design
außerordentlich begehrt.
Eine der frühesten Karosserievariationen bietet
der Porsche 911
Targa. Bereits 1965 kam ein 911
Targa mit herausnehmbarem Dachmittelstück auf den Markt. Der
ursprüngliche 2-Liter-Boxermotor erfuhr ebenfalls zahlreiche Veränderungen. So
wurde dem "Elfer" als 911
Turbo 1974 erstmals ein Turbolader mitgegeben. Seine Sportversion, der
911
GT2, wird von einem Heckantrieb angetrieben, und nach 1997 wurden die bis
dahin luftgekühlten Motoren durch wassergekühlte abgelöst. Die letzte
luftgekühlte Baureihe des 911, der Typ
993, ist daher unter Puristen ein gesuchter 911 Gebrauchtwagen.
Der Porsche 911
Turbo erhielt serienmäßig einen Abgas-Turbolader - eine Weltneuheit. Nach
1978 wurde der 911 entweder
als 911
Turbo oder als SC (mit der breiteren "Carrera"-Karosserie)
hergestellt.
1981 sollte der "Elfer" eingestellt werden. Doch ein Wechsel
im Porsche-Vorstand
sicherte seinen Fortbestand, und im gleichen Jahr wurde ein 911
Cabrio auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt
präsentiert. Der 911
Cabrio bot wie der 911
Turbo Allradantrieb und Turbolader. Ab 1983 war die SC-Variante des 911 in drei
verschiedenen Karosserievarianten erhältlich: als 911
Cabrio, 911
Targa und als Coupé. Der 911
Speedster, der seit 1989 das Angebot ergänzte, hob sich vor allem durch
optische Details vom 911
Cabrio ab - durch den kürzeren Windschutzscheibenrahmen und die Höcker in
der Verdeckklappe, die beim 911
Cabrio fehlen, für den 911
Speedster aber typisch sind. Der 911
Speedster wurde in Kleinserien hergestellt und ist heute selten auf der
Straße anzutreffen - und eine gesuchte Rarität unter den 911 Gebrauchtwagen.
1989
war in mehrfacher Hinsicht ein Wendejahr für die Baureihe. Während
Innenausstattung und Karosseriedesign kaum verändert wurden, wurden die
technischen Merkmale - Fahrwerk, Motor, ABS und einiges mehr - umfassend
überarbeitet. Dieser neue Porsche 911 war mit
Heckantrieb oder Allradantrieb erhältlich, als 911
Targa, 911
Cabrio oder als Coupé. Auch hier wurde wiederum eine limitierte
Kleinserie des 911
Speedster mit den veränderten technischen Merkmalen hergestellt. Dem
neuen 911
Turbo wurde ein 320 PS starker Motor spendiert. Sein Nachfolger, der
911
Turbo 3.6, brachte gar satte 360 PS an den Start. 1993 wurde die Baureihe
noch einmal gründlich umfrisiert, und für die Rennsportfreunde brachten die
Stuttgarter den 911 GT2
heraus, ein leichteres, leistungsfähigeres Fahrzeug als die Serienmodelle. Der
911 GT2
wurde 1999 vom 911 GT3
abgelöst. Im Gegensatz zum luftgekühlten 911 GT2
kam beim 911 GT3
die 1997 eingeführte Wasserkühlung zum Einsatz. Der 911 GT3
weicht vom 911 GT3
Cup-Rennwagen gerade so weit ab, wie es für die Straßenzulassung nötig ist. Auch
er bringt respektable 360 PS auf die Straße und ist und als 911 Gebrauchtwagen
nur selten zu haben.
Ob als 911
Targa, 911
Cabrio, 911
Speedster, als 911
GT2, 911 GT3
oder Coupé - der 911 Gebrauchtwagen
ist und bleibt ein geliebtes und gehegtes Sammlerstück.
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