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veröffentlicht: 26.09.2010 | Autor: Ksturm
Rubrik: Auto & Motorrad | Leser bisher: 393 | ohne Bewertung

  

Gemeinsamkeiten - GSM- und Satelitten-Tracker

Grundsätzlich ist allen Systemen eines gemeinsam: die Positionsermittlung des zu überwachenden Objektes erfolgt über einen GPS-Empfänger. Dazu wird mit dem Empfänger auf das bereits seit Jahren bewährte amerikanische GlobalPositioningSystem zurück gegriffen.
Sicher wäre es rein theoretisch möglich, auch auf die beiden im Ausbau befindlichen Systeme GALILEO oder GLONASS zu setzen. Allerdings macht das erst mit der vollständigen Verfügbarkeit der Systeme und auch entsprechender dazu gehöriger Empfänger Sinn.

GSM-Systeme/ GSM-Tracker

Der wohl bedeutendste Vorteil eines GSM-Trackers liegt sicherlich in seiner großen Bekanntheit. Bei einem vorhandenen Mobilfunknetz können recht schnell und preiswert recht viele Positions- und Zusatzdaten übertragen werden. Dies ist gerade bei Zustandsüberwachungen sensibler Systeme von Vorteil. Selbstverständlich lassen sich dadurch die Fahrzeiten und Standzeiten äußerst genau protokollieren. Auch eine Programmierung oder Steuerung aus der Ferne ist möglich. Einzelne Tracking-Produkte können eine Vielzahl von Ein- und Ausgängen, bis hin zu CAN-Bus Modulen, aufweisen, wodurch einzelne Zustände noch genauer überwacht werden.

Den vielen Vorteilen, stehen einige entscheidende Nachteile gegenüber. Allen voran muss für den stetigen Datenaustausch jederzeit ein GSM-Netz vorhanden sein. Hierfür muss das Modem des Trackers immer mit Energie versorgt werden, was in einem hohen Verbrauch resultiert. Dieser muss zumeist durch den Einsatz externer Stromquellen kompensiert werden – Größe und Gewicht nehmen zu, die Handhabung verschlechtert sich.

Satellitentracker

In den seltensten Fällen ist eine minutengenaue Auswertung überhaupt sinnvoll und an diesem Punkt greift die Satellitenkommunikation ein. Solche Satelliten-Tracker können weltweit eingesetzt werden, die sie eine einheitliches weltweit funktionierendes Kommunikationssystem benutzen. Außerdem entfallen dadurch die sonst bei GSM-System anfallenden horrenden Roamingkosten im Auslandseinsatz der Tracker. Sie arbeiten mit Ihren Primärbatterien oftmals viele Jahre autark. Durch die geringeren Abmessungen sind hohe Schutzklassen (IP 67 oder IP 68) möglich. Dies macht die Geräte gerade für den Außeneinsatz sehr interessant. Außerdem lässt sich auf Grund der Art der Datenübertragung eine Störung des Funkverkehrs durch Dritte deutlich schwieriger realisieren, als dies bei GSM-Trackern der Fall ist. (Stichwort: GSM-Jammer)

Der größte Nachteil einer solchen Konfiguration wird in der fehlenden Möglichkeit der Fernwartung liegen. Satelliten-Tracker verfügen meist nur über einen monodirektionalen Datenverkehr. Dennoch gibt es bereits Geräte, die man zumindest mit einem kabellosen Programmiergerät konfigurieren kann.

GSM-Tracker und Satelliten-Tracker im direkten Vergleich

Bei der Fahrzeugortung müssen GSM-Tracker fast immer an das KFZ-Bordnetz angeschlossen werden. Daher ist ein Einsatz im nicht witterungsgeschützten Außenbereich ohne ständige Stromversorgung eine sinnvolle Hauptanwendung der Satellitentracker. Alarmfunktionen werden in den Geräten beider Techniken angeboten. In diesem Fall wird meist vom GSM-Gerät eine SMS zum Mobiltelefon gesendet. Satelliten-Trackern steht diese Option nicht zur Verfügung, aber Online können oftmals Statusmitteilungen abgerufen werden, sowie per Webserver Alarmierungen per SMS und E-Mail versendet werden. (siehe Portal: Trackerbox.net) Letztlich gibt es für fast jede Anforderung den perfekten Tracker. Fragen Sie uns, wir erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme!






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