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Grundsätzlich ist allen Systemen eines gemeinsam: die
Positionsermittlung des zu überwachenden Objektes erfolgt über einen
GPS-Empfänger. Dazu wird mit dem Empfänger auf das bereits seit Jahren
bewährte amerikanische GlobalPositioningSystem zurück gegriffen.
Sicher wäre es rein theoretisch möglich, auch auf die beiden im Ausbau
befindlichen Systeme GALILEO oder GLONASS zu setzen. Allerdings macht
das erst mit der vollständigen Verfügbarkeit der Systeme und auch
entsprechender dazu gehöriger Empfänger Sinn.
GSM-Systeme/ GSM-Tracker
Der wohl bedeutendste Vorteil eines GSM-Trackers
liegt sicherlich in seiner großen Bekanntheit. Bei einem vorhandenen
Mobilfunknetz können recht schnell und preiswert recht viele Positions-
und Zusatzdaten übertragen werden. Dies ist gerade bei
Zustandsüberwachungen sensibler Systeme von Vorteil. Selbstverständlich
lassen sich dadurch die Fahrzeiten und Standzeiten äußerst genau
protokollieren. Auch eine Programmierung oder Steuerung aus der Ferne
ist möglich. Einzelne Tracking-Produkte können eine Vielzahl von Ein-
und Ausgängen, bis hin zu CAN-Bus Modulen, aufweisen, wodurch einzelne
Zustände noch genauer überwacht werden.
Den vielen Vorteilen, stehen einige entscheidende Nachteile
gegenüber. Allen voran muss für den stetigen Datenaustausch jederzeit
ein GSM-Netz vorhanden sein. Hierfür muss das Modem des Trackers immer
mit Energie versorgt werden, was in einem hohen Verbrauch resultiert.
Dieser muss zumeist durch den Einsatz externer Stromquellen kompensiert
werden – Größe und Gewicht nehmen zu, die Handhabung verschlechtert
sich.
Satellitentracker
In den seltensten Fällen ist eine minutengenaue Auswertung überhaupt
sinnvoll und an diesem Punkt greift die Satellitenkommunikation ein.
Solche Satelliten-Tracker
können weltweit eingesetzt werden, die sie eine einheitliches weltweit
funktionierendes Kommunikationssystem benutzen. Außerdem entfallen
dadurch die sonst bei GSM-System anfallenden horrenden Roamingkosten im
Auslandseinsatz der Tracker. Sie arbeiten mit Ihren Primärbatterien
oftmals viele Jahre autark.
Durch die geringeren Abmessungen sind hohe Schutzklassen (IP 67 oder IP
68) möglich. Dies macht die Geräte gerade für den Außeneinsatz sehr
interessant. Außerdem lässt sich auf Grund der Art der Datenübertragung
eine Störung des Funkverkehrs durch Dritte deutlich schwieriger
realisieren, als dies bei GSM-Trackern der Fall ist. (Stichwort:
GSM-Jammer)
Der größte Nachteil einer solchen Konfiguration wird in der fehlenden
Möglichkeit der Fernwartung liegen. Satelliten-Tracker verfügen meist
nur über einen monodirektionalen Datenverkehr. Dennoch gibt es bereits
Geräte, die man zumindest mit einem kabellosen Programmiergerät
konfigurieren kann.
GSM-Tracker und Satelliten-Tracker im direkten Vergleich
Bei der Fahrzeugortung müssen GSM-Tracker fast immer an das
KFZ-Bordnetz angeschlossen werden. Daher ist ein Einsatz im nicht
witterungsgeschützten Außenbereich ohne ständige Stromversorgung eine
sinnvolle Hauptanwendung der Satellitentracker. Alarmfunktionen werden
in den Geräten beider Techniken angeboten. In diesem Fall wird meist vom
GSM-Gerät eine SMS zum Mobiltelefon gesendet. Satelliten-Trackern steht
diese Option nicht zur Verfügung, aber Online können oftmals
Statusmitteilungen abgerufen werden, sowie per Webserver Alarmierungen
per SMS und E-Mail versendet werden. (siehe Portal: Trackerbox.net)
Letztlich gibt es für fast jede Anforderung den perfekten Tracker.
Fragen Sie uns, wir erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile der
jeweiligen Systeme!
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