Früher, als es noch nicht so viele Computer gab, musste man sich über deren Verbrauch an Energie in Form von Strom bzw. über den Ausstoß von Wärme und die Kühlung wenig Gedanken machen. Wer einen Rechner hatte und den privat nutzte, dem konnte das in noch größerem Ausmaß egal sein. Man ging davon aus, dass ein durchschnittlicher Monitor, selbst einer, der Tag und Nacht in Betrieb war, etwa so viel Strom verbrauchte wie eine 100 W Glühbirne, also nur ein bisschen Strom und für jeden normalen Haushalt ein durchaus tragbares Plus an Energieverbrauch. Besondern begeisterte Computernutzer, die mehrere Rechner im Einsatz hatten, oder Firmen, die mehrere Rechner gleichzeitig benötigten, um ihnen unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines Netzwerks zuzuweisen, konnten, um ein wenig Energie zu sparen, alle vorhandenen Rechner mit nur einem Monitor betreiben. Der so genannte Keyboard-, Video- und Maus-Umschalter (KVM), den man zu diesem Zweck über den guten und professionellen Fach-, Groß- und Einzelhandel erwerben kann, sorgt dafür, dass man nur eine Maus, einen Monitor und eine Tastatur benötigt und dank des Umschalters eben immer nur die Anzeige des Rechners zu sehen bekommt, an dem man gerade arbeitet. Heute ist dieses kleine, aber sehr nützliche Gerät auch und vor allem von Bedeutung für Unternehmen mit einer größeren IT. Wenn zum Beispiel in einem Extra Raum in vielen großen Schaltschränken etliche Server und andere Maschinen gleichzeitig laufen, ist es wichtig, hier ein vernünftiges Management zu betreiben, das durch laufende Kontrolle, Überwachung und kluge Steuerung nicht nur das verschwenden von Energie verhindert, sondern auch dafür sorgt, dass die Geräte nicht zu heiß werden.
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