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Innenfarben gibt es in vielen Variationen. Es sind Leimfarben,
Dispersionsfarben, Latexfarben, Kalkfarben, Silikatfarben oder auch
Schimmelschutzfarben erhältlich. Des Weiteren sind folgende Kriterien wichtig:
Oberflächenoptik, Strapazierfähigkeit, Deckvermögen und eine leichte
Bearbeitung der Innenfarbe.
Absolut
tuch-und stumpfmatt muss die Oberfläche sein, bevor eine gute Wandfarbe
aufgetragen wird. Ist dies nicht der Fall, entstehen an der Decke oder an der
Wand bei Lichteinfall von oben/von der Seite Glanzeffekte. Sie lassen
Oberflächen unruhig erscheinen und machen eventuelle vorhandene Fehler des
Untergrunds, die zum Beispiel durch schlechtes Putzen entstanden sind,
sichtbar. Tuch-und stumpfmatte Oberflächen können bei schwierigen
Lichtverhältnissen nur unter Verwendung spezieller Mattierungsmittel erlangt
werden.
Dispersionsfarben
im Küchen- und Badbereich verfügen über eine wirkliche Waschbeständigkeit. Je
nach Beanspruchung ist im Vorfeld zu klären, ob zu einer matten Wandfarbe oder
zu einer fetten, bindemittelreichen und glänzenden Latexfarbe gegriffen wird.
Der Bindemittelgehalt entscheidet maßgeblich über eine gute Waschbeständigkeit.
Sehr
wichtig ist auch das Deckvermögen. Alle Untergrundmängel, ob Verschmutzungen,
Beschädigungen oder Tapetenstöße, sollen mit einem einzigen Überstrich der
Innenfarben verschwinden und eine fehlerfreie Oberfläche schaffen. Nur ein
hoher Prozentanteil von Weißpigmenten sorgt für ein gutes Deckvermögen.
Daneben
existieren noch Latexfarben, die glänzen. Sie sind sehr glanzstabil und
verfügen über eine hohes Deckungsvermögen. Des Weiteren zeichnen sie sich durch
eine hohe Beständigkeit gegenüber Desinfektions- und Haushaltsmitteln aus.
Angesagt sind im Moment auch Lasuren, die der Wand lebendige Nuancen verleihen.
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