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Nach Angaben des statistischen Bundesamtes verringerte sich der Kraftstoffverbrauch der privaten Haushalte in Deutschland seit dem Jahr 2000 um mehr als 5,6 %. Ein wichtiger Grund dafür ist die stetige Weiterentwicklung der technischen Verbesserungen der Kraftfahrzeuge.
Obwohl der Kraftstoffverbrauch insgesamt rückläufig ist, müssen die deutschen Autofahrer beinahe jedes Jahr tiefer in die Tasche greifen und deutlich mehr Geld für Kraftstoff aufwenden.
Dem Trend stetig steigender Kraftstoffpreise begegnen Autofahrer zunehmend mit dem Umstieg auf kleinere spritsparende Kraftfahrzeuge mit geringerer Hubraumklasse. Der Anteil kraftstoffsparender Dieselfahrzeuge an der Gesamtzahl der Fahrzeuge hat in Deutschland deutlich zugenommen.
Um Geldbeutel und Umwelt zu schonen sollte jeder Autofahrer und jede Autofahrerin die richtigen Spritspartipps anwenden, die zum Ziel einer verbrauchsoptimierten Fahrweise führen. - Erst Sicherheitsgurt anlegen, dann Motor starten.
- Den Motor nicht warmlaufen lassen, sondern sofort losfahren.
- Kurzstrecken vermeiden oder mit dem Fahrrad oder Pedelec fahren. Das Auto verbraucht auf Strecken bis fünf Kilometer überdurchschnittlich viel Kraftstoff, da die optimale Betriebstemperatur des Motors nicht erreicht wird. Laut ADAC kann ein Benzinmotor auf den ersten Kilometern hochgerechnet rund 30 Liter auf hundert Kilometer betragen.
- Gleichmässig vorausschauende Fahrweise ist besser als zu oft bremsen und anschliessend beschleunigen. Die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen macht Sinn und schont Nerven und Geldbeutel.
- Das Fahrzeug mit eingelegtem Gang vor dem Ampelstop ausrollen lassen. Die Fahrzeugelektronik regelt die Kraftstoffzufuhr bei eingelegtem Gang vollständig ab. Im Lehrlauf würde der Kraftstoffverbrauch etwa 1 Liter je Stunde betragen.
- Bei langen Rotphasen an Ampeln und vor geschlossenen Bahnschranken Motor ausschalten.
- Regelmässig den Reifendruck prüfen. Der optimale Reifendruck von Autoreifen vermindert den Kraftstoffverbrauch und erhöht die Sicherheit. Pkw-Reifen mit geringem Rollwiderstand verwenden.
- Keine Extratouren zur günstigen Tankstelle. Schon nach geringer Wegstrecke ist die erreichte Preisersparnis bereits verloren.
- Unnötiges Transportgewicht, Ballast vermeiden. Der schwere Werkzeugkoffer muss nicht ständig mitgeführt werden.
- Eingeschaltete Stromverbraucher, Tagfahrlicht, Klimaanlage, Scheiben- und Sitzheizung erhöhen oft unnötig den Spritverbrauch.
- Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten und Mitfahrzentralen nutzen. Das senkt wirksam die Zahl der täglichen Autofahrten.
Dem Trend zu kleineren sparsamen Fahrzeugen folgend, sollte sich der Fokus auch auf die Zukunft der Elektromobilität richten.
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