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veröffentlicht: 17.03.2011 | Autor: findur
Rubrik: Netzwerk | Leser bisher: 115 | ohne Bewertung

  
Ein Netzwerkkabel ist, wenn man es in der abstrakten Darstellung eines Netzwerkes betrachtet, die sogenannte Kante, also das Verbindungsstück zwischen zwei Elementen oder Knoten. Nur mithilfe einer Kante ist es möglich, dass Elemente gemeinsam eine Masche bilden und Maschen wiederum ein Netz formen. Dabei muss eine Kante nicht zwangsweise ein Netzwerkkabel sein. Netzwerkkabel, auch Patchkabel oder Rangierkabel genannt, sind meist Kabel aus Kupfer oder Glasfaser von recht geringer Länge bis etwa einem Meter. Es dient entweder der Anbindung von Endgeräten oder der Verbindung, wobei es hier verschiedene Varianten gibt. So können Endgeräte per Kabel miteinander verbunden werden. Aber es ist auch möglich Endgeräte mittels Patchkabel mit einem Switch oder einem anderen Verteilergerät zu verbinden. Auf jeden Fall entsteht so ein Rechnernetz, das verschiedene, eigenständige elektronische Systeme zusammenschließt. In der Theorie sind solche Kabel recht simpel selbst herzustellen. Eine Anleitung dazu lässt sich sicher irgendwo im Internet aufstöbern. Aber man sollte bedenken, dass die Qualität eines Netzwerkkabels direkt beeinflusst, wie gut und reibungslos der Datentransfer abläuft. Zahlreiche Faktoren spielen hier mit hinein, der Durchmesser der Adern, Konfektion und natürlich die Qualität der verwendeten Materialien. Zudem könnte man später leicht Ärger mit einer Aderverdrillung, wenn man nicht sorgfältig gearbeitet hat. Da solche Kabel erschwinglich sind, hat die Selbstherstellung also vergleichsweise geringen Nutzen. Zudem sollte man auch auf die Sicherheit achten und daher nur zertifizierte Kabel verwenden, die ein Prüfsiegel aufweisen können. Der Aufbau eines Netzwerkes ist übrigens die Aufgabe von Netzwerktechnikern, die sich um Planung und Wartung der Systeme sowie der Netzwerkgeräte kümmern.




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