Jedes Jahr gehen bei Reiseexperten zahlreiche Beschwerden über Jugendreisen ein und nicht wenige Fälle landen am Ende sogar vor dem Gericht. Auffällig ist dabei allerdings, dass alleine das richtige Lesen der Werbebotschaften oftmals schon ausreichen würde, um Betrüger zu erkennen. Denn anhand der Hotel-Beschreibung, bzw. der Beschreibung des Reiseangebots kann man erkennen, ob man sich in direkter Nachbarschaft zu einer Baustelle befindet. Doch nicht nur das, man kann auch die Qualität des Strandes beurteilen oder ob es sich um ein ruhiges Hotel handelt.
Ist man sich nicht sicher oder hat ein schlechtes Gefühl, soll man lieber ein anderes Angebot wählen. Nicht immer ist das teuerste Angebot übrigens das Beste. Und genauso wenig ist das Billigste nicht unbedingt das Schlechteste. Um die Seriösen Unternehmen von den Abzockern zu unterscheiden, empfiehlt es sich im Internet nach dem Firmennamen zu recherchieren. Oftmals bemerkt man dabei schon, dass es sich um Betrüger handelt, die bei Problemen eine Firma zu machen und direkt die nächste eröffnen. Seriöse Unternehmen gibt es dagegen schon seit mehreren Jahrzehnten und diese haben auch kein Problem damit, wenn ihre Anschrift bekannt ist. Bei Briefkastenfirmen sollte man sowieso keine Reise buchen, denn wer möchte schon sein Kind in den Urlaub schicken, wenn der Reiseveranstalter jederzeit verschwinden kann?
Sollte es bei einer Reise übrigens doch einmal unerwartet Probleme geben, wie zum Beispiel eine große Baustelle oder verschimmelte Zimmer, sollte man am Besten alles mit einer Digitalkamera dokumentieren und sofort beim Reiseveranstalter bemängeln. Ändert der diesen Umstand nicht sofort, hat man in der Regel Anspruch auf eine Reisepreisminderung. Je nach Art des Mangels beträgt diese zwischen 20 und 100 Prozent des Reisepreises. Teilweise ist sogar ein Schadenersatz oder Schmerzensgeld möglich.
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