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veröffentlicht: 26.03.2008 |
Autor: rwuensche
Rubrik: Hobbies | Leser bisher: 1208 | ohne Bewertung
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Ein Bilderrahmen dient zur Einfassung eines Gemäldes oder einer Fotografie. Er wurde im Mittelalter meistens aus Holz, teils aus Marmor und nur selten aus Metall hergestellt. Der Holzrahmen wurde zunächst mit goldener Farbe angemalt und dann in Gold gefasst. Das gleiche Schema verwendete man bei den Marmorrahmen. Erst Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die Marmorrahmen schlicht in weiß gehalten. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Bilderrahmen im Barockstil gestaltet. Viele kleine Verzierungen zierten den Bilderrahmen. Meist waren diese ganz in Gold gefasst.
Heutzutage ist der Bilderrahmen, wie viele andere Alltagsgegenstände auch, zu einem Massenprodukt geworden. Mittlerweile wird er industriell angefertigt. Die heutigen Bilderrahmen bestehen jedoch nicht mehr aus Marmor und Holz. Sie werden aus Aluminium, Kunststoff oder Holz gefertigt und das in allen Formen, Farben und Varianten. Ob nun hochkant, im Querformat, rund oder viereckig oder aber nur als rahmenloser Bildhalter.
In jedem Möbelgeschäft, Bastelladen oder auch im Internet kann man Bilderrahmen kaufen. Aber wenn man handwerklich begabt ist, kann man auch ein individuelles Einzelstück gestalten. Man kann einen Bilderrahmen aus Holz selbst anfertigen oder ihn in einem Bastelwaren kaufen. Diesen Holzrahmen kann man dann mit Serviettentechnik verschönern. Und schon hat man das perfekte Geschenk für den nächsten Geburtstag.
In jedem Fall sollte man darauf achten, den richtigen Stil zu treffen. So ist es beispielsweise wichtig, dass ein Ölbild nur in einem alten, goldenen Rahmen eingefasst wird, da nur dieser Rahmen die Schönheit des Bildes unterstreichen kann. Eine Urkunde sollte immer in einem schlichten Rahmen verstaut werden, um die Sachlichkeit zu wahren.
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