Viele klassische Bürogeräte haben sich auch im Privathaushalt als nützlich erwiesen, z.B. Computer, Drucker und Scanner. Ein weiteres typisches Bürogerät ist in Privathaushalten immer mehr im Kommen: der Aktenvernichter. Waren sie ursprünglich einmal nur für Regierungsorganisationen und große Unternehmen interessant, haben auch immer mehr Privatpersonen die Vorzüge der Dokumentenschredder erkannt. Das ist im Wesentlichen auf die wachsende Gefahr durch Identitätsmissbrauch zurückzuführen, ein Verbrechen, das ernste Folgen finanzieller und rechtlicher Art haben kann. Mit einem Aktenschredder kann sich jedermann vor Datendiebstahl schützen. Wer sich einen Aktenschredder für den Privatgebrauch zulegen möchte, sollte einige Faktoren beachten.
Sicherheit: Das Erste, worauf Sie achten sollten, ist die Sicherheitsstufe. Aktenvernichter werden in den Sicherheitsstufen 1 bis 5 angeboten, die durch DIN-Normen festgelegt wurden. Stufe 5 ist die höchste Stufe und wird für den Umgang mit streng vertraulichen Dokumenten empfohlen. Obwohl für den Privathaushalt in der Regel eine niedrigere Sicherheitsstufe ausreicht, empfehlen Experten als Minimum Stufe 3. So können Sie sich sicher sein, dass Datendiebe ihre vertraulichen Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum, Bankdaten, Unterschrift, Sozialversicherungsnummer, oder andere personenbezogenen Daten aus den zerschnittenen Unterlagen nicht wieder rekonstruieren können.
Multimedia: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gerät nicht nur Papier vernichten kann. Die meisten moderneren Geräte sind heutzutage darauf ausgelegt, dass Daten nicht mehr nur in Papierform vorkommen, und können ebenfalls Karton, Kreditkarten oder CDs schreddern. So gehen Sie zusätzlich auf Nummer sicher.
Schneidwerk: Ein gutes Schneidwerk ist das A und O. Je besser das Schneidwerk, desto mehr Blätter kann Ihr Gerät gleichzeitig vernichten. Das kann eine echte Zeitersparnis darstellen, besonders wenn Sie viele Unterlagen auf einmal zu vernichten haben. Mit einem qualitativ hochwertigen Schneidwerk ersparen Sie sich außerdem Ärger durch schnelle Abnutzungserscheinungen oder vergessene Büroklammern.
Rücklauf: Selbst wer beim Schreddern immer Vorsicht walten lässt, wird es früher oder später einmal mit einem Papierstau zu tun bekommen. Viel Ärger kann man sich hier ersparen, wenn man bereits beim Kauf darauf achtet, dass der Aktenvernichter eine Rücklauffunktion hat. Die Laufrichtung der Räder wird so auf Knopfdruck umgekehrt, sodass man das Papier nicht mühevoll aus dem Aktenvernichter befreien muss.
Anwendersicherheit: Frühe Aktenvernichter waren teilweise gefährlich und man hörte immer wieder einmal von einem Kind, das sich daran verletzte. Im Grunde sind sie schließlich nur eine Reihe scharfer Messer in einer Kunststoffhülle. Moderne Modelle sind aber meist mit einer Reihe von Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, sodass Verletzungen weitestgehend ausgeschlossen werden können. Besonders wenn Sie Kinder oder Hautiere haben, sollten Sie darauf beim Kauf achten.
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