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UMTS
Tarife stellen den springen Punkt nach dem Kauf eines UMTS
fähigen Geräts dar. Bevor man sich ohne großes Überlegen für
einen der vorhandenen UMTS-Tarife entscheidet, gilt es zuvor,
eine Frage zu beantworten: Es ist die Frage nach dem eigenen
Surfgewohnheiten. Wie lange will man surfen? Fallen dabei große
Datenmengen an, weil man zum Beispiel auch unterwegs nicht auf die
Tagesschau als Videostream verzichten will? Möchte man das gebuchte
UMTS-Netzwerk hauptsächlich mobil nutzen – wenn ja, wo? Oder will
man das UMTS-Netz doch lieber als DSL-Ersatz stationär von zuhause
aus nutzen? Das sind Fragen, die vor einer konkreten Wahl für oder
gegen einen der UMTS Tarife immer im Blick behalten und
beantwortet werden müssen. Nur ein Beispiel: Angenommen Herr
Musterman möchte nur auf dem Weg zur Arbeit und zurück einen
UMTS-Netzwerk nutzen: Er will immer seine RSS-Feeds aus dem
RSS-Reader im Blick haben und dann den einen oder anderen Artikel auf
einer x-beliebigen Webseite lesen. Damit hat Herr Musterman ein
eindeutiges Nutzungsprofil: Er verbraucht eher eine geringe
Datenmenge, muss aber möglichst durchgängig über ein UMTS-Netzwerk
auf dem Weg zur Arbeit verfügen. Also würde sich Herr Mustermann
für einen Netzwerkanbieter entscheiden, bei dem die
Netzwerkabdeckung für den Weg zur Arbeit vorhanden ist. Auch würde
sich hier ein Tarif anbieten, bei dem eine Nutzung bei einem relativ
geringen Datenvolumen für einen fairen Preis möglich ist. Hier
steht und fällt alles mit dem aktuellen Angebot der jeweiligen
Netzwerkanbieter und Reseller, aus dem Herr Mustermann nun den
speziell für seine Situation passenden Tarif auswählen würde. Es liegt auf der Hand, dass die meisten Netzwerkbetreiber und Reseller vor Vertragsabschluss eine Abfrage bei der Schufa unternehmen. Hat man hier eine negative Auskunft zu erwarten, dann bedeutet dies aber noch lange nicht, vom digitalen Netzvergnügen ausgeschlossen zu bleiben – trotz Schufa ist dies in einigen Fällen möglich
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