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Wer kennt das nicht, man sitzt abends zu Hause vor der Glotze, zappt etwas unkoordiniert in der Kanalwelt herum und ist sauer auf seine Nachbarn, die mit ihrem völlig überteuerten Pay-TV Paket ja scheinbar auf den Stein des Weisen getroffen sind. So weit so schlecht. Man
denkt kurz darüber nach, ob man sich bei diesem Wetter vor die Tür quälen will, um noch schnell in der Videothek nach interessanten Streifen zu suchen und verwirft den Gedanken auf Grund des heranziehenden Schneesturmes wieder ganz schnell....
Muss das sein oder gibt es sinnvolle Alternativen, fragt man sich in Zeiten von Multimedia. So viel vorweg: es zeichnet sich ein Lichtstreifen am Horizont ab der, wenn ausgereift, einmal eine echte Alternative wird: Vdeo-on-Demand.
So viel zum neuen Zauberwort, aber was steckt eigentlich dahinter? Nur wieder eine jener Neuheiten, die auf irgendwelchen Technikmessen vorgestellt werden, um nach erbrachter Schlagzeile wieder vom Markt zu verschwinden, weil man feststellt, dass es zwar einerseits cool ist, ein TV-Gerät im Handy zu haben, man es aber doch selten benutzt weil es kein dolby digital besitzt, und die weiten des mittleren Westens auf so einem Zwerg auch nur wenig beeindrucken können. Nein! Genau das ist es eben nicht, eigentlich nichts sonderlich revolutionäres, aber eben doch ein Stück mehr Komfort im Wohnzimmer.
Und was bringt es mir? Die Freiheit mich am Abend ins Internet (hoffentlich mit mindestens 2 Mbit/sec) einzuwählen, dort gezielt den Film herauszusuchen, der mir gefällt um ihn im Anschluss vom Internet auf meinen Fernseher zu übertragen.
Das hört sich komplizierter an als es ist: wenn man eine Set-Top-Box mit Internetanschluss besitzt, kann man den Schritt mit dem PC auch weglassen und den Film direkt nach vorgenommener Auswahl vom Internet auf den Bildschirm werfen lassen. Ansonsten läuft es per S-Videokabel oder Funkverbindung vom Computer aus. Multimedia also auf der ganzen Welle, plötzlich ist der Fernseher mit dem Computer verbunden und den Verbraucher freut´s weil das Filmerlebnis noch spontaner wird und man getrost auf verknotete Taschentücher für den nächsten Tag verzichten kann.
Das hört sich nach Zukunftsmusik an und ist sicher ziemlich teuer? Auch daneben! Es ist jetzt schon erhältlich und einige wenige Anbieter machen sich gerade auf dem deutschen Markt breit. Es gibt mehrere Versionen, für Vielgucker das Monatsabbo aber auch den einzelnen (neuen) Film für ca. 4 Euro und das ganze in durchaus akzeptabler Qualität. (Achtung: man sollte sich genau durchlesen welche Filme man als Monatsabbonent anschauen darf und welche nicht).
Und einen Vorteil hat es nun wirklich: nie wieder konzeptloses Rumklicken um irgendeinen mäßig erträglichen B-Movie zu erwischen. Auch Lieblingsserien sind per VoD abrufbar, z.B. werden Desperate Housewives auf dem Portal der Sat1./ProSieben Gruppe übertragen.
Wenn man es sich also genau betrachtet durchaus eine Idee dir Zukunft hat und sich innerhalb von wenigen Jahren durchsetzen wird. Wer auf den Geschmack gekommen und sich näher mit dem Thema beschäftigen will, sei an dieser Stelle an www.video-on-demand.info verwiesen, dort erfährt man auf was man achten sollte und welche technischen Voraussetzungen sinnvoll sind und nimmt auch manchen Anbieter genauer unter die Lupe.
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