Die allererste Werbeagentur weltweit wurde in der 1840er Jahren in den USA, ins Leben gerufen. kurz darauf begann insebsondere mit der Annoncenexpedition Ferdinand Haasenstein und der Erfindung der Anschlag-Säulen von Ernst Litfaß auch hier in Deutschland die Verbreitung dieses Wirtschaftszweiges.
Damals wie heute entwickelten sich  mit neuen Werbemedien auch Räume für neue Werbemittel: Mit Beginn des neunzehnten Jahrhunderts begannen Künstler ihr Schaffen in den Dienst der Wirtschaft zu stellen, indem sie Aushänge - vor allem mit politischen Botschaften - malten. Seit dem gibt es das Plakat und die Säule, und dem zur Folge entstand  Wunsch nach Beratung - Kunst und Design, für effektives Design, Kostenberatung - und schließlich das Wesen der Werbeagentur wie man sie heut zu Tage kennt.
Schon bereits im Jahre 1895 kümmerten sich Werbeberater auch um die Umsetzung. 25 Jahre danach etablierten sich die  sogenannten "Advertising Service Agencies" in den Städten. Darunter auch die allererste moderne Werbeagentur, ins Leben gerufen von Max Burchartz und Johnannes Canis. Mit Beginn des Wirtschaftswunders in den 50er Jahren begann so dann die nächste Gründungswelle in  Deutschland. Von diesem Zeitpunkt an wächst der Markt kontinuierlich.
Mit der Begründung des World Wide Webs als Werbemedium, wurden Werbeagenturen so dann zu Kommunikationsberatern. In Deutschland zählt man davon heute  mehr als 10.000 Stück. Oft beraten, planen, verwirklichen und kontrollieren sie umfangreiche Kampangnen. Unterschiedliche Werbemöglichkeiten wie Internet-Werbung, PR-Marketing, Prospekte und Werbeinserate in Zeitungen und Magazinen  werden dabei gezielt miteinander kombiniert, da sie im ganzen eine spürbar höhere Aufmerksamkeit erzielen.
Neben solchen "Full Service-Agenturen" existieren auch einige Spezialisten, die nur gezielte Bereiche übernehmen, wie zum Beispiel PR in Krisensituationen, Sponsoring, Audiowerbung oder Konzeption von Werbeartikeln. Werbeartikel zählen laut einer Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts "advernomics GmbH" zu den angesehensten Werbemitteln.  Werbeartikel und Werbegeschenke werden positiv aufgenommen, sind nachhaltiger in ihrer Werbewirkung und verschaffen dem Unternehmen einen Sympathiebonus.
Im Gegensatz dazu können Werbemittel, wie zum Beispiel ungünstig gesendete Werbeeinblendungen im Fernsehen, auch eine  gegenteilige Wirkung verursachen, z.B. wenn sie  den Krimi gerade an der spannensten Stelle unterbrechen und somit die Zuschauer verärgern.
Die großen Unternehmen sind sich dem bewusst: Im Rahmen ihrer Werbeplanung setzen sie laut Studien Werbeartikel zu 86% ein. Die kleinen Firmen wissen es aber noch nicht - oder sind durch die gesetzlichen Festlegungen verunsichert. In Deutschland ist es nämlich vorgeschrieben, dass im ganzen nur maximal 35,00 Euro pro Jahr und pro Empfänger von der Steuer abgesetzt werden können - von der Steuer absetzungsfähig sind - zumindest im betrieblichen Bereich. Und so entsteht die Nachfrage nach Steuerberatung ...
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