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Leider dürfen die deutschen Zahnärzte
im Internet keine preislichen Angaben machen. Aber dafür gibt es ja
uns. Wir haben für Sie recherchiert, wie
viel solche Zahnimplantate kosten. Die Kosten die wir
Ihnen gleich vorstellen, betreffen über 90 % der Patienten. Wenn bei
Ihnen noch weitere Schwierigkeiten vorliegen, oder Sie z. B. erst
einen Knochenaufbau brauchen, werden die Preise selbstverständlich
höher ausfallen. Damit man auch genau weiß, was man benötigt,
sollte unbedingt vorher ein Gespräch mit Untersuchung bei einem
Implantologen stattfinden.
Die Kosten von Zahnimplantaten
Ein Zahnimplantat kostet rund 999,00 €.
Das ist der günstigste Preis, den wir ermitteln konnten. Allerdings
ergab die Focus Preisrecherche im Jahre 2007 eine Preisspanne für
ein Implantat von 1.700 € bis 4.000 €.
Was sind Implantate überhaupt?
Eigentlich ist ein Zahnimplantat nichts
weiter als eine künstliche Zahnwurzel, die meist aus Titan besteht.
Entweder ist sie in schraubenähnlicher oder zylindrischer Form.
Nachdem der Kieferknochen entsprechend vorbereitet wurden, kann dann
die Implantierung mit speziellen Instrumenten stattfinden. Diese
Behandlung wird durch einen Kieferchirurgen oder Zahnarzt
durchgeführt, der sich zum Implantologen weitergebildet hat. In der
Regel besteht ein einziges Zahnimplantat aus drei Teilen:
- Implantatkörper: er wird in den
Kieferknochen geschlagen oder geschraubt
- Suprakonstruktion: der prothetische
Aufbau z. B. Krone, Brücke, Teleskop
- Implantatpfosten: er verbindet den
Implantatkörper mit der Suprakonstruktion
Übernehmen Krankenkassen einen Teil
der Kosten?
Meistens übernehmen die privaten
Krankenversicherungen einen großen Teil der Kosten. Damit man ungefähr weiß, wie viel sie
genau übernehmen, sollte man einen Kostenvoranschlag bei der
zuständigen Krankenkasse einreichen.
Sind Sie Mitglied in den gesetzlichen
Krankenkassen, erhalten Sie einen so genannten Festzuschuss. Seit
Januar 2005 ist es nämlich egal, ob die fehlenden Zähne durch
Implantate oder durch eine Brücke ersetzt werden. Auf jeden Fall
sollten Sie vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan bei Ihrer
Krankenkasse einreichen, damit es nicht zu Missverständnissen kommen
kann. Marco Messselken / mm@eromon.de
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