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veröffentlicht: 05.08.2011 |
Autor: JennyMaus88
Rubrik: Handy | Leser bisher: 147 | ohne Bewertung
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Jamba und Co. - Was aus diesen Unternehmen geworden ist
Seit nunmehr 10 Jahren werden Zuschauer mit Spots seitens ZED, Jamba und ähnlichen Unternehmen überschüttet. Die bekannten deutschen Musiksender wie MTV und Viva verbannten selbige Werbespots von ihrem Sender und so wurde es still um die zur Debatte stehenden Werbespots. Mit einem Sparabo konnte man viele Euros an diese Firmen verlieren, da diese eine sehr clevere Marketingstrategie verfolgten, die sich speziell an Jugendliche und Kinder fokusierten. Singende Küken, sowie verrückte Frösche schwirrten über die Bildschirme von Millionen Zuschauern und brachten jene zum Erwerb eines wöchentlichen oder oft auch täglichen Abonnements. Rasch wurde so die Brieftasche fast leer und der Zoff mit den Erziehungsberechtigten war abzusehen. Immer neue Bilder und Features wurden dem Zuschauer in Form von Werbung attraktiv gemacht, dabei war das Kleingedruckte, wo der Preis untergebracht waren, nur beschwerlich zu erkennen.
Die Entfernung von ZED, Jamba und co. aus dem Fernsehen
Zahlreiche Petitionen wurden für das Verbot derartiger Werbefilme eingesandt bis letztendlich fast sämtliche Sender vergleichbare Spots von ihren Sendern ausschlossen. Nicht allein Klingeltöne wurden auf den vielen TV-Sendern Jugendlichen und Kindern vorgestellt, sondern auch neue Handyspiele wie bspw. "Der Nacktscanner" oder wie "Der Freundefinder" konnten zu durchaus hohen Preis gekauft werden. Der Haken daran, ebendiese Funktionen waren meist nutzlos und hielten auf keinem Fall was sie in den Spots zusicherten. Nach wie vor zeichnen vergleichbare Firmen hohe Gewinne. Jamba bspw. wurde Anfang dieses Jahres von der langjährigen Unternehmen der Jester Group übernommen und kann nach wie vor auf einem eigenen Sender mit dem Namen "Jamba TV" entdeckt werden.
Auch im Web kann fortwährend Bannerwerbung von Jamba und anderen Unternehmen gefunden werden, gleichwohl in auffällig geschrumpfter Menge. Wer sich für ein Klingelton-Abonnement festlegen möchte sollte stattdessen auf Firmen der eigenen Mobilfunkbetreiber zurückgreifen. Durch einen Prepaid Vergleich kann man auch auf nunmal sicher gehen und die volle Kostenkontrolle behalten. Die unterschiedlichen und vielfältigen Chancen an vergleichbare Handyfeatures zu kommen sind in der heutigen Zeit fast unbegrenzt und erschweren den Firmen den Verkauf von Ringtones und anderen Handyspielereien. Eine ähnliche Schwierigkeit verzeichnet die Film- und Musikindustrie, die drastisch dagegen ankämpft. Mit der Einführung der Smartphones wurden die teuren Handypakete wie Klingeltöne, Bildschirmschoner & Co von den neuartigen Apps abgelöst. Diese Applikationen sind mit beinahe jedem zeitgemäßen Smartphone schnell, mühelos und häufig auch gratis runterzuladen. Auch die Gebühren bei diesen Apps sind spürbar günstiger als selbige von Jamba. Erwartungsgemäß haben Jamba und Co, mittlerweile diese Nische gefunden und bieten auch ihre eigenen Apps in den Shops an. Neben der Möglichkeit sich Applikationen herunterzuladen und so seine Handybilder und Apps auf das Handy zu übertragen, können clevere Anwender auch ihre Klingeltöne, prompt und ohne Komplikationen über den eigenen Computer auf das Smartphone übermitteln. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten und fraglich ist, wie die Anbieter darauf reagieren werden.
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