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Aluminium bietet von Natur aus Eigenschaften, die man bei der Herstellung von Frontplatten sehr schätzt. Es ist unter normalen Bedingungen rostfrei und die Beschichtung lässt sich eigentlich gar nicht beschädigen, im Gegensatz zu anderen Materialien. Jedoch ist Aluminium in der Herstellung nicht sehr umweltfreundlich und man achtet zurecht sehr darauf es wiederzuverwerten. Manchmal kann die Beschriftung der Frontplatten aber ein Problem sein.
Aber es gibt ein Verfahren, welches dem Abhilfe schafft: Der Untereloxaldruck oder auf englisch Anodising. Eloxal wird aus den Begriffen „elektrolyisch oxidiertes Aluminium“ gebildet. Dabei werden kleinste Farbpartikel in die vorher porös gemachte Oberfläche der Aluminium-Frontplatten eingedruckt. Mit einer hauchdünnen, deshalb unsichtbaren Eloxalschicht wird diese Oberfläche dann wieder verdichtet. Dieser Vorgang ist auch unter dem Namen Sealing bekannt. Dadurch dass die Farbpartikel nicht einfach aufgedruckt werden, wie es bei anderen Verfahren so üblich ist, sondern direkt in das Aluminium eingearbeitet werden, entsteht eine feste Schicht unter der Eloxalschicht, die sich nicht abreiben oder wegwischen lässt. Beim Einschmelzen der Frontplatten lagert sich die Eloxalschicht in dem Schmelzofen als Schlacke ab und kann dann problemlos entsorgt werden. Das macht dieses Verfahren so umweltfreundlich, denn das Aluminium kann dann bedenkenlos wieder verwendet werden.
Anwendung findet der Untereloxaldruck aufgrund der widerstandsfähigen Eigenschaften zum Beispiel beim Frontplatten bedrucken, Typenschildern und Maschinentafeln. Auch bei Maschinen im medizinischen Bereich, wo sie oft mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden eignet sich diese unvergängliche Beschriftungsmethode. Das Eloxaldruckverfahren findet aber nicht nur bei Frontplatten Anwendung, sondern ist auch bei der Beschriftung von Schildern sehr beliebt. Solche Aluminiumschilder sind durch den Untereloxaldruck nicht nur robust und kratzfest, sondern sehen auch sehr edel aus.
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