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veröffentlicht: 26.03.2008 | Autor: Harald
Rubrik: Diät | Leser bisher: 2564 | Bewertung:

  
Keine globale Gesundheit ohne Gewichtsmanagment.
Adipositas als Auslöser für viele Beschwerden und Krankheiten kann nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden.
„Die Betroffenen müssen sich halt mehr bewegen....“, ist als Fazit einfach dünn.
Aus wirtschaftlichen Gründen stehen heute die meisten Menschen unter Zeitdruck. Fast alle haben dabei nicht wirklich die Wahl, mit Ihrer Lebensenergie besser zu haushalten. Die Folgen sind Stress, Nervosität, Schlafstörungen, und leider auch Übergewicht, was den Patienten in die Richtung der Herz-Kreislauf-Probleme und der Diabetes führt. Ein schlechtes Cholesterinverhältnis LDL/HDL und Triglyzerid sind ebenfalls häufig festzustellen.

Nach WHO–Schätzungen zählen in den Industrieländern bereits über 35 % der Bevölkerung zu einer Risikogruppe, bei Kindern und Jugendlichen ist die Quote noch um etwa 10% höher.
Dass Übergewicht selbst nicht gleich ein pathologischer Zustand sein muss, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es potentielle Ursache für andere Pathologien ist.
Was diese Problematik nocht verstärkt, sind die beliebten Modediäten, von denen man jedes Jahr das gleiche lesen kann, auch wenn ihre Namen oft geändert werden.
„Eine Nährstoffgruppe reduzieren oder weglassen“, um dadurch den Stoffwechsel übertölpeln zu wollen, ist nicht blos dumm, sondern auch gefährlich.
Und letztlich kommt es nach dem Kasteien zu einigen Pfunden mehr, und im nächsten Jahr geht der Spuk von vorne los, bis endlich ein Magenband gelegt wird.
Eine Diät ist für den Körper immer eine Hungersnot, und so sorgt er für das nächste mal verstärkt für Reserven.
Hier haben Therapeuten in erster Linie eine pädagogische Aufgabe. Mit dem Patienten gemeinsam eine Energiebilanz erstellen und über die fatalen Folgen einseitiger Diäten reden. Den Weg der Schönheitsideale aus Fernsehen und Kino zu verlassen, und nach einem gesunden Wohlfühlgewicht zu streben, ist die bessere Art zur Stärkung von Körper und Psyche. Hier entsteht dann auch eher die Bereitschaft des Patienten, an einem gezielten Ergebnis mitzuarbeiten.
Wenn er nun wegen der Gefährdung seiner Gesundheit aber einige Kilos oder gar mehr loswerden muss, dann braucht es im Wesentlichen 3 Dinge:
1. Motivation und Energie, damit ein Bewegungsprogramm in den Wochenablauf eingebaut werden kann. (Besser als schnelles Laufen oder Tennis ist Ausdauersport; mehr als 30 Minuten, denn erst danach geht es ans Eingemachte).
2. Zeit , bzw etwas Geduld, denn schneller Gewichtsverlust ist immer ein Bumerang.
3. Gute Proteine, denn sonst kommt es zum Abbau von Muskelgewebe und zu Beschädigung der Zellen. Das Ei ist nicht bloß Symbol des Zellwachstums, sondern biologisch hochwertige Proteine sind die idealen Helfer für eine gezielte Gewichtsreduktion. Der Leser findet einige Hinweise zu Studien mit dieser Thematik am Ende dieses Artikels.

Zu 1 Sind die gesundheitlichen Schädigungen durch Übergewicht ausreichend besprochen worden, stellt dies erfahrungsgemäß zwar eine gedankliche Motivation dar, es fehlt aber dann oft an der nötigen Energie, dieses Wissen auch umzusetzen.

Welcher Jugendliche will schon lieber anstelle eines Hamburgers einen Apfel essen, auch wenn er weiß, dass dies gesünder wäre?

Auch erwachsene Patienten treffen meist nicht die richtige Wahl, wenn es darum geht, ihre schlechte Energiebilanz zu korrigieren.

Hier kommt der kosmetische Aspekt der besseren Figur als Triebfeder viel besser an, denn es ist jedem einleuchtend, dass ein knackiger Hintern nicht vom sitzen kommt.
Besonders vor dem jährlichen Sommerurlaub klingelt das schlechte Gewissen ganz besonders. Dies ist absolut menschlich und gehört nach Maslow in die Spitze der Bedürfnispyramide. Sich also klare und realistische Ziele zu setzen, drückt sich auch in bildlicher Vorstellung aus.

Zu 2 Der Zeitfaktor, der oft Ursache des Problems „Übergewicht“ ist, verursacht auch meist eine Verschlimmerung des Zustandes.
So genannte Crashdiäten sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Studien belegen, dass bereits nach 6 Monaten ab Ende der Diät das Körpergewicht von Erwachsenen um durchschnittlich 3kg gestiegen ist.
Hier muss der Betroffene begreifen lernen, dass er seinen Körper nicht auf die Schnelle überlisten kann. Um wieder ein ausgewogenes Körpergewicht herzustellen zu können, braucht es etwas Zeit und ein ausgeklügeltes System. Denn weniger Kalorien bedeuten automatisch auch weniger wertvolle Nährstoffe, die der Körper aber zum Erhalt seiner Gesundheit braucht. Hier kommen wir zum Punkt 3.
Zu 3 Proteine zur Zellkonstruktion und zum Schutz der Muskelmasse.
Den Bedarf an den 20 Aminosäuren zu decken, ist gerade bei einer Gewichtsreduktion unverzichtbar, aber gar nicht so einfach zu realisieren.
Insbesondere Lysin und Threonin müssen (weil essenziell) mit der Nahrung zugeführt werden. Da die Aminosäuren für eine korrekte Assimilation im richtigen Verhältnis untereinander stehen müssen, kommt das Eiweiß aus Tierischer Herkunft der Lösung für den menschlichen Körper am nächsten, weil in seiner Komposition am ähnlichsten.
Die wohl besten Protein-Lieferanten sind neben dem Ei (Eiweiß), Fisch, Geflügel und Milchprodukte. Im pflanzlichen Bereich ist es Soja.

Ausgehend von einem durchschnittlichen Bedarf von 1g reinem Eiweiß pro Kilo Körpergewicht wird schnell klar, wie viel Nahrung aufgenommen werden soll. Da in der Natur aber keine reinen Proteine vorkommen, d.h. ohne tierische Fette, wird die Kontrolle der aufgenommenen Fettmenge und der damit verbundenen LDL/HDL Bilanz eine komplizierte Aufgabe.

Hier bietet moderne Labortechnik bereits seit langem einen Lösung, die in den letzten Jahren noch bedeutend verbessert wurde

Proteingerichte mit hoher biologischer Wertigkeit der natürlichen Aminosäuren; gewonnen aus Milch, Ei, Erbsen und Soja. Die Produkte mit durchschnittlich 18g Eiweiß pro Zubereitung (Mahlzeit) und durchschnittlich 10% des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen erlauben eine wirkungsvolle Gewichtsreduktion.

Da jede Mahlzeit etwa 100 Kcal Energie hat, wäre bei einem Gewicht von 80 Kg und somit einem Eiweißbedarf von 80 g die theoretische Verwendung von 5 Zubereitungen angesagt. Da diese zusammen jedoch nur etwa 500 Kcal liefern würden, kann ein solches Verfahren nur unter medizinischer Leitung und nur kurzfristig (max. 2-3 Wochen) empfohlen werden.

Da nach 3 Tagen ein ketonischer Zustand eintritt, muss in einem solchen Fall der Kaliumhaushalt ausgeglichen werden. Der zusätzliche Verzehr von Gemüse und Salaten soll für die notwendigen Ballaststoffe sorgen.
Seit über 15 Jahren wird diese Methode bereits sehr erfolgreich angewandt, und hat sich insbesondere in Frankreich zu der gängigsten Diätform unter medizinischer Aufsicht entwickelt.

Nicht zuletzt die kulinarische Kultur der Franzosen hat die Geschmacksseite der Zubereitungen auf ein hohes Niveau getrieben, die als herzhafte Pfannkuchen, Suppen, Süßspeisen und Getränke verfügbar sind. Dies mildert nicht unerheblich den Frust bei herkömmlichen Restriktions-Diäten.

Macht der Befund jedoch eine extrem schnelle Gewichtsreduktion nicht zwingend erforderlich, ist die sicher bessere Vorgehensweise die, für den Patienten eine Teil-Diät auf längere Sicht auszuarbeiten. Verbunden mit einem Bewegungsprogramm und der Zugabe von Omega 3, Antioxydanzien, und eventuell Konjugierter Linolsäure, kann der Patient so schrittweise an ein gesünderes Ernährungsverhalten
herangeführt werden.
Die besten Erfahrungen wurden gemacht, wenn der Betroffene ein ausgiebiges Frühstück mit dunklen Brotsorten (kein Müsli aus dem Handel) und zusätzlich Milchprodukten zu sich nahm. (Richtwert etwa 500 Kcal). Danach eine Proteinzubereitung (süß oder als Getränk) um etwa 10h30; ein Mittagessen etwa 12h30 mit vorzugsweise Fisch oder magerem Fleisch (ohne Weißbrot oder Kartoffeln, aber eventuell mit Nudeln, aber ohne gebundene Soße; zusammen etwa 700 Kcal), eine Proteinzubereitung um 16h, ein leichtes Abendessen ( Salate, Krabben oder Ähnliches; etwa 400 Kcal), eventuelle ergänzt mit einer dritten Proteinzubereitung, damit am Abend kein Hungergefühl entsteht, welches eine Knabberlust nach Chips oder Schokolade auslösen könnte.

In diesem Beispiel werden am Tag 1900 Kcal durch eine relativ ausgewogene Nahrung aufgenommen. Wenn wir nun von einem Energieumsatz von 2700 Kcal/Tag ausgehen, haben wir alle 9 Tage einen Gewichtsverlust von 1 Kg oder 3,3 Kg im Monat.

Da es sich bei dieser Methode ausschließlich um Fettmasse handelt, ist das Ergebnis sehr deutlich sichtbar, was die Motivation und das Durchhaltevermögen des Patienten logischerweise steigert.

Das Verhältnis Muskelmasse/Körperfett geht medizinisch gesehen, schrittweise in einen gesunden Bereich, und auch das Ernährungsverhalten ändert sich langfristig durch ein besseres Verständnis des Körpers.
Wo liegt der Nachteil der Methode?

Wenn überhaupt, dann liegt er im Preis.
Bei guten Produkten mit entsprechender Biodisponibilität liegt der Preis bei durchschnittlich 3,- € pro Zubereitung. Das ist zwar nicht teuer für eine Mahlzeit im Verhältnis zu einer Currywurst, aber eine erste Versorgung für eine Proteindiät von 1 Monat Dauer benötigt bei 2-3 Zubereitungen pro Tag damit 75 Mahlzeiten, was einer Anschaffung von ca. 225,- € entspricht.

Für Professionelle der Gesundheitsberufe gibt es zwar Sondertarife bei der Firma Bodyshape SL , die den Exklusivvertrieb der Marke „TLW Health-Products“ hat, aber die Herstellungskosten dieser französischen Laborproduktion sind nicht auf dem Preisniveau von Supermarktprodukten.
Die Firma Bodyshape ist auf diesen Sektor spezialisiert, und hat unter den besten Produktionen Europas nicht nur Produkte für eine Proteindiät gewählt, sondern auch eine umfangreiche Palette an Mikronährstoffen für Orthomolekulare Medizin anzubieten.
Gleichzeitig leistet die Gesellschaft Aufklärungsarbeit für ein besseres Ernährungsverständnis.

Mehr Informationen über Mikronährstoffe und deren Kombinationen finden Sie unter www.bodyshape.es und die Plattform für Hyper-Proteindiät finden Sie hier:
Die französische Lösung
Für spezielle Fälle oder Kontraindikationen können Sie Ihre Fragen an das Medical-Team der Gesellschaft stellen.
Über eine Newsletter können Sie sich ständig über neue Produkte und Entwicklungen informieren lassen. Professionelle der Gesundheitsberufe können sich zudem kostenlos in die Datenbank für Beratungssuchende aufnehmen lassen.

Studienhinweise: In einer dänischen Studie verloren Versuchspersonen mit einer proteinreichen Kost (die Ernährung bestand hier aus 25% Proteinen, 30% Fett, 45% Kohlenhydrate) in sechs Monaten fast doppelt so viel Gewicht wie bei halb so hohem Proteinanteil und dafür mehr Kohlenhydraten. Zudem schafften es in der „Hight-Protein-Gruppe“ 35 % der Probanten, mehr als 10 Kg abzunehmen; in der Vergleichsgruppe waren es nur 9%.
Eine Studie der Tufts Universität in Boston unterstreicht die Beobachtung, dass bei eiweißreicher Kost das Sättigungsgefühl länger anhält.
Hier aßen die Probanten zum Frühstück: Eieromelett mit Tomaten, Spinat und Obst (30% Protein, 30% Fett, 40% Kohlenhydrate), eine zweite Gruppe aß Müsli mit fettarmer Milch (16% Protein, 20% Fett, 64% Kohlenhydrate). Die Kalorienzahl war in jeder Gruppe gleich. Allerdings nur beim Frühstück, denn die Probanten mit dem Müsli nahmen über den Rest des Tages verteilt (“ad-lib“) 50 bis 80% mehr Kalorien zu sich.
Auch mit so genannten Protein-Shakes wurde bei Blindversuchen mit Placebos (gleicher Geschmack, gleiche Konsistenz) das gleiche Ergebnis erzielt.

Auch die übrige Gesundheit kommt mit Proteinen nicht zu kurz:
Bernhard Wolfe (Professor an der Universität von Westen-Ontario (Kanada) kam bei mehreren Studien zu demselben Ergebnis: Die „schlechten“ Blutfettwerte sinken bei einer Nahrungsverlagerung zu mehr Proteinen und weniger Kohlenhydraten, und das „gute“ Cholesterin steigt. Die Nurses-Health Study mit 80.000 Probanten zeigte eine gesenkte Rate von Koronaren Herzkrankheiten (KHK) bei erhöhter Proteinaufnahme.

Und das Problem der Harnsäure ?
Hier ist im Besonderen an Gicht zu denken, doch Gicht hat als Ursache eine genetische Anfälligkeit. Werden durch die Nahrung die empfohlenen Energiemengen (Kalorien) nicht überschritten, ist das Risiko einer überhöhten Purin-Aufnahme gering. Gichtpatienten sind meist übergewichtig uns sollten vor allem wenig Alkohol trinken.
Das Forum (in französischer Sprache) ist hierzu finden




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