Küchenmotten und Kleidermotten sind Falter, die weltweit vorkommen und schon immer die Menschheit verfolgen. In den vergangenen Jahren ist insbesondere in den Industrienationen eine Ausbreitung von Kleidermotten zu erkennen, was viele Menschen dazu veranlasst, nach Mitteln zur Mottenbekämpfung zu suchen.
Lebensmittelmotten zehren von Kohlehydraten. Daher legen sie ihre Eier in Nahrungsmittel mit reichlich Kohlehydraten. Als Folge tummeln sich Motten in der Küche, und hier Motten im Küchenschrank, Küchenmotten im Regal und Lebensmittelmotten an weiteren Orten, wo sich Viktualien befinden.
Speisemotten sind für manche Personen eine Gefahr, da die Ausscheidungen der Larven von Lebensmittelmotten, darüber hinaus aber auch die Gespinste zu Gebrechen führen. Das trifft wesentlich auf Menschen mit schwachem Immunsystem zu. Aber auch Familien mit kleinen Kindern sowie Asthmatiker müssen unbedingt Lebensmittelmotten bekämpfen.
Textilmotten schädigen in erster Linie auch Wäsche, weil sie sich von tierischen Fasern, welche sich bspw. in Haaren finden, ernähren. Man erkennt den Befall mit Kleidermotten oft erst nach Wochen, sobald Kleidung klitzekleine Löcher als Fraßspuren vorweist. Evolutorisch betrachtet, ist das Fressverhalten von Kleidermotten durchaus vernünftig. Textilmotten verbrauchen von Natur aus die Reste von Leichnamen.
Kleidermotten sind an sich nicht gesundheitsschädlich, jedoch befallen sie manchmal auch Nahrungsmittel. Trifft das zu, sind auch Kleidermotten gesundheitsschädigend, da ihre Exkretionen sowie die Gespinste die Nahrungsmittel unbrauchbar machen. Die Lebensmittel müssen Mottenbefall vernichtet werden. Insbesondere bei Leuten mit schwachem Immunsystem kann der Verzehr befallener Viktualien andernfalls zu schweren Leiden führen.
Wird ein Befall mit Lebensmittelmotten oder Kleidermotten nicht früh genug bekämpft, kann eine Ausweitung auf die ganze Wohnstätte resultieren. Der Mottenbefall wird in diesem Fall sehr permanent und ist nur mühselig und mit sehr viel Beharrlichkeit zu bekämpfen. Trotz allem empfiehlt sich auch dann kein Einsatz von Insektiziden, da Insektizide Gefahren für die Gesundheit beinhalten. Hat sich etwa ein Textilmottenbefall in der kompletten Wohnung ausgebreitet, finden sich Kleidermotten im Teppich, Motten im Wäscheschrank, in Polstermöbeln und so weiter. Aber auch Küchenmotten breiten sich stark in der Küche und sonstigen Zimmern mit Nahrungsmitteln aus. Um den Befall mit Motten zu bekämpfen, bedarf es sehr viel Ausdauer und kompromissloser Anwendung einiger Grundregeln der Bekämpfung von Motten.
Kleiderbetriebe verlassen sich deswegen bereits seit längerem auf Schlupfwespen zur Kleidermottenbekämpfung. Schlupfwespen sind kaum wahrnehmbare Geschöpfe, welche man zur ökologischen Bekämpfung verschiedener Schädlinge anwenden kann. Hierzu injizieren Schlupfwespen Eier in die schädlichen Insekten. Schlupfwespen sind für Menschen ungefährlich, weil sie keinen sogenannten Wehrstachel, mit dem sie stechen könnten, besitzen, sondern nur einen Legestachel aufweisen, mit dem sie ihre Eier injizieren. Der Legestachel ist eine frühe Form des Wehrstachels, zu dem er sich erst bei Echten Wespen entwickelt hat.
Auch die Landwirtschaft setzt Schlupfwespen gegen Motten ein. Dort kommen Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten und andere Mottenarten wie Apfelwickler zum Einsatz.
Das Informationsportal beschreibt, wie ein Befall mit Motten früh genug erkannt werden kann, z. B. mit Mottenfallen, und wie man Motten bekämpfen kann. Dazu werden unterschiedliche Methoden der Bekämpfung von Kleidermotten und Lebensmittelmotten erläutert, beispielsweise auch solche, die prophylaktisch gegen Motten wirken.
Motten lassen sich in vielen Fällen, vor allem dann, solange sich ein Befall mit Motten nicht übermäßig ausgebreitet hat, mit überaus einfachen Werkzeugen bekämpfen. Ein einfaches Mittel der Bekämpfung von Motten ist bspw. das hermetische Eintüten von Kleidungstücken und Nahrungsmitteln. Leider ist das Wissen darum vielen Haushalten mittlerweile nicht länger geläufig, es schien lange, als sei dies nicht länger wichtig. Die Site erklärt, warum dies falsch ist und in welcher Weise sich das dieser Tage rächt.
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