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veröffentlicht: 26.03.2008 |
Autor: silvie
Rubrik: Familie | Leser bisher: 1139 | Bewertung:     
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Das Feiern von Namenstagen ist in Deutschland überwiegend in katholischen Familien üblich. Protestantische Familien feiern Namenstage nicht oder nur dann, wenn sie in überwiegend katholischen Gegenden wohnen und sich an die Gebräuche ihres Wohnortes angepasst haben.
Diese Regel gilt nicht in allen Ländern; insbesondere in Lettland ist das Feiern des Namenstages auch in protestantischen Familien weit verbreitet. Zumeist wird dort dem Feiern des Namenstages mehr Bedeutung beigemessen als dem des Geburtstages.
Im Judentum sowie im Islam ist das Feiern von Namenstagen unüblich.
Der Namenstag bezieht sich im Allgemeinen auf einen Heiligen. Zumeist wird dessen Todestag als Namenstag gefeiert. Für nicht wenige Vornamen gibt es mehr als einen Heiligen. Die Eltern entscheiden im Allgemeinen für das Kind, nach welchem der gleichnamigen Heiligen es benannt worden ist und an welchem Tag somit dessen Namenstag gefeiert werden soll. Nicht alle Vornamen beziehen sich auf Heilige, jedoch verfügt eine überwiegende Anzahl an Katholiken über mehr als einen
Vornamen. Zumeist ist einer dieser Vornamen der eines Heiligen, so dass der Namenstag definiert ist.
Seit einigen Jahren sind Namenstagslisten veröffentlicht, in die auch Vornamen aufgenommen worden sind, die nicht zu katholischen Heiligen gehören. Damit wird auch den Trägern eines solchen Namens, die nicht über einen weiteren Vornamen eines Heiligen verfügen, ein Datum für die Feier des Namenstages empfohlen.
Zum Namenstag ist es üblich, Gäste einzuladen, die zumeist Geschenke überreichen. Eine zunehmende Anzahl von Menschen feiert allerdings im Erwachsenenalter nicht mehr ihren Namenstag, sondern begnügt sich mit der Feier des Geburtstages.
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