Ein, bisher unerfüllter Traum, ist es, mit meinem fast 30
Jahre alten Mercedes 380 SEC auf eigenen Rädern nach Mallorca zu Fahren und
dort die Schönheit der Insel mit dem Wagen zu erkunden. Die Vorbereitungen für
eine solche Fahrt nehmen doch viel Zeit in Anspruch, da ja alleine die Anreise
nach Barcelona zum Fährhafen bereits eine Streche von fast 1.450 Kilometern
ausmacht. Also, um sicher zu gehen, daß es auch dem Wagen unterwegs gut geht
und man auf eventuell auftretende Pannenfälle vorbereitet ist bei der
Streckenplanung auch das Vorhandensein von entsprechenden
Mercedes-Niederlassungen einzuplanen. Natürlich sind die Rufnummern der
Automobil-Clubs schon im Handschuhfach griffbereit. Nun geht es an die Planung
der Strecke. Autobahn soll es ja nun nicht sein, da schon unterwegs auch die
Schönheiten der Landschaften locken und mancher gute Gasthof zum einkehren
verführen. Nicht zu unterschätzen, natürlich, sind auch die extrem hohen
Mautkosten, insbesondere in Frankreich.Aber nicht nur das Wohlergehen des Fahrzeuges
sondern auch das der Insassen muß genau geplant sein.
Was passiert, wenn jemand unterwegs krank wird oder einen
Unfall hat.Hier bietet sich der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung an.
Die gesetzliche Krankenversicherung bietet natürlich schon einen gewissen
Schutz vor finanziellen Risiken die durch Krankheit oder Unfall entstehen
können. Eine Rückholung im Krankheitsfall oder bei Unfall zahlt diese
gesetzliche Versicherung in keinem Fall. Also im Internet verglichen und eine
Auslandskrankenversicherung als Jahrespolice gekauft. Verglichen zu allen
anderen Vorbereitungen und noch auf mich zu kommenden Kosten sind das ja nur
Cent-Beträge. Nun wird der Wagen durchgesehen. Sind die Reifen in Ordnung und
haben diese genügend Luftdruck? Das gleiche gilt natürlich für das Reserverad.
Neue Reifen unterwegs zu besorgen, könnte sich schnell zu
einem Horrortrip ausweiten. Ist das Bordwerkzeug komplett und die mitgeführten
Ersatzteile in guter Verfassung? Natürlich sollte eine Ölvorrat mit passendem
Öl mitgeführt werden. Ebenfalls ein gefüllter Reservekanister ist für mich hier
Pflicht. Nun geht der Wagen in die Werkstatt. Hier wird ein Ölwechsel mit
Filter durchgeführt, die Zündkerzen und die Elektrik überprüft. Alle
Flüssigkeiten, wie Getriebeöl und das Öl der Servolenkung gilt es zu überprüfen
und natürlich darf auch die Klimaanlage nachgesehen werden. Ohne entsprechende
Kühlung würde es den Passagieren in der Sommerhitze Spaniens vielleicht doch
nicht komfortabel vorkommen. Das Auto präsentiert sich nun in ausgezeichnetem
Zustand und die Reise kann losgehen.