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In Gießereien sind Gießer, dessen offizielle Bezeichnung
Gießereimechaniker/in ist, beschäftigt. Sie füllen vorwiegend durch thermische
Einwirkung verflüssigte Werkstoffe, vor allem Metalle, in spezielle thermisch
resistente Gussformen.
Nach dem erkalten des flüssigen Werkstoffs in der Gussform, wird die Gussform
entfernt und das nun feste, in Form gebrachte Werkstück entfernt.
Das gießen von verflüssigten Werkstoffen in bestimmte Gussformen ist eine der
ältesten Methoden der Formgebung. Das gießen wird oft in der Massenproduktion
von bestimmten Werkstücken verwendet, weil es oft sehr viel kostengünstiger als
andere Produktionsverfahren zur Herstellung von bestimmten Werkstücken ist.
In der Gießerei können auch spezielle Produkte angefertigt werden, wie z.B.
durch Einsatz von so genannten Kernen. Diese Kerne werden in der Gießerei in
bestimmte Gussformen eingebunden wodurch es auch möglich ist
Hohlkörperwerkstücke zu produzieren.
Die Gussformen müssen sehr starken Beanspruchungen standhalten, weil sie
ständig mit sehr hohen Temperaturen und Masse Kräften konfrontiert werden. In
der Gießerei werden meistenteils Gussformen aus gehärtetem Metall benutzt um
einen möglichst lange Lebensdauer der Formen zu garantieren.
Die Gießereien werden mittlerweile immer mehr in Deutschland reduziert und
wegen geringerer Lohnkosten meistenteils nach Ost-Europa verlagert. Die
Gießereien sind ein Grundpfeiler der produzierenden Industrie und werden wegen
ihrer enormen Vorteile auch in Zukunft noch sehr gefragt sein.
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