Die richtige Kinderbetreuung
Kinder sind ein Segen und jeder, der welche hat, wird dies bestätigen können.
Das Leben wird schlagartig verändert und das nimmt man gerne in Kauf.
Neue Prioritäten werden gesetzt, genauso, wie das eigene Verzichten zum Alltag wird.
Nur selten würde man sich darüber beschweren, ist dies doch der Lauf der Dinge und das schon seit Jahrtausenden.
Doch das Leben hat sich verändert, wird einer Mutter bzw. einer Familie doch heutzutage viel mehr zugemutet als noch vor ein paar Jahren.
Niemandem ist also ein Vorwurf zu machen, wenn er gerne etwas „Zeit für sich“ hätte.
Genau hier tritt die Frage auf, die vielen Familien bekannt sein dürfte:
Wie und wo bringe ich mein Kind unter? Welches ist die richtige Art der Betreuung? Wie kann man dem Kind die ersten Male des Alleinseins erleichtern?
Generell sollte man abwägen, ob eine öffentliche oder eine private Betreuung besser geeignet ist.
Kinderhorte oder Krippen bieten zwar meist viele Möglichkeiten, jedoch sinkt dort die Anzahl der Plätze und man muss sich darüber im Klaren sein, dass das eigene Kind dort nur eins von vielen ist und ihm nicht die Aufmerksamkeit zuteil wird, die es gewohnt ist. Dies ist für ältere Kinder in den meisten Fällen gar nicht schlecht, jüngere jedoch brauchen diese noch in manchen Entwicklungsphasen.
Hier bieten sich dann Tagesmütter oder Babysitter an.
Babysitter kommen in der Regel ins eigene Haus.
Ein großer Vorteil für Sie und das Kind, denn Sie haben die Sicherheit es zu Hause zu wissen, und Ihrem Kind schenkt die gewohnte Umgebung Vertrauen, gerade zu Anfang der „elternlosen Zeit“.
Geben Sie sich wirklich Mühe und lassen Sie sich Zeit, um einen wirklich zuverlässigen und vertrauenswürdigen Babysitter zu finden, schließlich legen Sie nicht nur Ihr Kind, sondern auch das gesamte Haus, in seine Hände.
Geben Sie Zusagen nicht über das Telefon, laden Sie den neuen Betreuer ein, lernen Sie ihn kennen und beobachten Sie sein Verhalten mit Ihrem Kind.
Vereinbaren Sie Testzeiten, in denen Sie für eine Stunde abwesend sind, um zu schauen, wie sich Babysitter und Kind verstehen.
Und am wichtigsten: Befragen Sie hinterher nicht nur den Babysitter, sondern auch Ihr Kind.
Die andere Möglichkeit der privaten Kinderbetreuung ist eine Tagesmutter.
Diese hat meistens selber Kinder und betreut zusätzliche Kinder bei sich zu Hause.
Auch hier können Sie in der Regel davon ausgehen, dass die nötige Erfahrung vorhanden ist.
Auch die Betreuung in einer Wohnung wird Ihrem Kind Sicherheit vermitteln, da es vieles wiedererkennen wird.
Wofür Sie sich entscheiden, hängt jedoch letztendlich vom Alter und der Persönlichkeit Ihres Kindes ab.
Sie selbst kennen es am Besten und wissen auch, wo es am besten aufgehoben sein wird.
So können Sie beruhigt sein und Ihre neu gewonnene Freizeit genießen, wieder arbeiten gehen oder einfach die freie Zeit mit Ihrem Partner teilen.
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