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veröffentlicht: 26.03.2008 |
Autor: Momo
Rubrik: Finanzen | Leser bisher: 2435 | Bewertung:     
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Die Vorteile des Münchener Begräbnisverein e. V. haben Ihren Ursprung bereits im Jahr 1871. Eine teuere Angelegenheit war das Sterben schon damals. War früher schon eine entsprechende Absicherung wichtig, so ist das heutzutage nicht anders. Auch damals gab es keine gesetzliche Kranken- und Hinterbliebenenversicherung. Oft brachte der Tod eines Angehörigen bittere Not für viele Familien mit sich. Also tat Abhilfe not und so gründete man am 24. Mai 1871 im Gasthaus „Zur Neuen Welt“ den „Christkatholischen Begräbnis-Verein“. Umgerechnet fast eine Mark monatlich betrug damals bereits der Vereinsbeitrag. Dafür konnte man sich aber sicher sein, dass es für eine würdevolle Bestattung an nichts fehlen wird. Für den Vereinsbeitrag gehörte das schwarze Bahrtbuch mit silbernen Borten, eine Fahne mit Träger und einem Vorboten, sowie ein Kerzenträger. Ebenso kam der Verein für die so genannte „Seelnonne“ (Leichenfrau) auf. Es war für die Todesanzeige und die Seelmesse in der verantwortlichen Gemeinde gesorgt. Ebenso bekamen die Zurückgebliebenen Sterbegeld. Für damalige Verhältnisse war gerade dieser Gesichtspunkt völlig außergewöhnlich. Die Sachleistungen, auch genannt die Konduktstellung stand in den ersten Vereinsjahren im Vordergrund. Der Sprung vom Begräbnisverein mit Sterbekasse zur Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit vollzog sich im Jahr 1920. Die Sachleistungen blieben jedoch unverändert. Auch nach dem Krieg bestand der Verein bis zum Jahr 1963 weiter. Heute zählt man, auch weit über München hinaus, über 40.000 Mitglieder, die die Vorteile des Münchener Begräbnisvereines e. V. nutzen.
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