Bei der Kommunion werden den getauften Gläubigen Brot bzw. Hostien und Wein gereicht ("Abendmahl"). Tradionell wird jedoch auch der feierliche erste Kommunionempfang der Kinder – die Erstkommunion – verkürzt „Kommunion“ genannt.
Traditionell finden in der katholischen Kirche die Kommunion eine Woche nach Ostern statt, am sogenannten Weißen Sonntag. Im steigenden Maße wird dieser starre Termin jedoch nicht mehr eingehalten.
Die Kommunion ist der erste Schritt zum Leben in der Kirchengemeinde. Sie ist daher meistens Anlass für große Feiern.
Bei der Kommunionsfeier wird das Kommunionskind häufig reich beschenkt.
Auch die Geschenke unterliegen einem Wandel: Wurden früher häufig Bibeln, Kerzen oder Schmuck oder Kleidung geschenkt, wandelten sich diese im Laufe der Zeit zu Spielzeug oder
Geldgeschenken. Wenn auch unpersönlich, sind Geldgeschenke doch sinnvoll: Größere Anschaffungswünsche können durch mehrere kleinere Geldgeschenke erfüllt werden.
Alternativ bieten sich andere nachhaltige Geldgeschenke, wie ein Sparbuch oder ein BaumSparVertrag an. Hierbei wird für 30 € monatlich ein Baum gepflanzt und bis zur Ernte 25 Jahre später gepflegt. Mit fast 10 Prozent Rendite ist er deutlich rentabler als ein Sparbuch.
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