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Die Bedeutung von Kreatin im Bereich des Bodybuildings und allgemeinen Fitness-Sports ist unbestritten groß. Viele Sportler im Amateur- und Spitzenbereich haben die Vorzüge dieses Supplements kennen und schätzen gelernt. Ebenso zahlreich die Erfolge mit diesem Supplement sind, desto untschiedlicher sind auch die Meinungen der idealen Einnahme. Die Frage nach der richtigen Einnahme hängt grundlegend mit der Wirkung von Kreatin zusammen. Kreatin fungiert vorallem in der Energiebereitstellung der Muskelzelle, verlängert die kurzfristige Energiebereitstellung aus ATP und erlaubt somit eine kurzfristig längere Belastung. Damit nun das Kreatin auch voll und ganz seine Wirkung entfalten kann, muss natürlich gewährleistet werden, dass auch möglichst eine große Menge des eingenommenen Kreatinpulvers in den Muskelzellen ankommt. Unterschiedliche Taktiken sind dabei zahlreich. Dies beginnt schon mit der Länge der Einnahmedauer. Während ein nicht unerheblicher Teil der Athleten nach wie vor auf eine Anwendung im Kurschemata beharren, gibt es auch eine wachsende Zahl an Sportler, welche von dieser Anwendung abgekommen sind und stattdessen täglich eine geringe, sogenannte Erhaltungsdosis einnehmen. Diese beträgt in der Regel zwischen drei und fünf Gramm, teilweise ist auch von zehn Gramm zu lesen und reicht Studien zufolge auch aus, um den erhöhten Kreatinspiegel im Körper aufrecht zu erhalten. Im Kurschema wird anders vorgegangen. Hier wird zuerst einmal eine Ladephase abgehalten, welche etwa zwei bis drei Wochen andauert und eine tägliche Gabe von bis zu 20 Gramm Kreatin erfordert, wobei die Gaben auf drei- bis viermal täglich aufgeteilt werden. In der anschließenden, etwa achtwöchigen Erhaltungsphase werden nur mehr zwischen fünf und zehn Gramm eingenommen. Danach ist die Kur beendet und es folgte eine Pause von zumeißt acht bis zehn Wochen. Beide Seiten schwören auf die Effektivität ihres Einnahmeschematas. Um für sich selbst die effektivste Methode zu finden, bleibt letztenendes nur noch das Experiment am eigenen Körper. Nach wissenschaftlichen Fakten allerdings erscheint die dauerhafte Einnahme am effektivste, da hier ja ein konstant hohes Niveau in der Energiebereitstellung erlangt wird, wohingegen in der Pause einer Kur dieses Niveau wieder absackt. Realtiv einig sind sich die Anwender aber im genauen Aufnahmezeitpunkt, welcher ideal direkt im Anschluß an ein Krafttraining erfolgen sollte. In Verbindung mit hochglykämischen Kohlenhydraten und eventuell einem Whey-Protein ist dann die Aufnahme nach Meinung vieler Sportler am effektivsten.
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