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veröffentlicht: 16.04.2008 |
Autor: agathe
Rubrik: Reisen | Leser bisher: 790 | ohne Bewertung
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Auf der Reise durch die Valdera vorbei an Burgen, romanischen Kirchen, malerischen Dörfern und einer herrlichen Landschaft, lernt der Reisende fernab von jeglichem Massentourismus die Toskana aus dem Bilderbuch kennen.
Der Alta Valdera Park umschließt die Gemeinden Capannoli, Chianni, Lajatico, Peccioli, Palaia und Terricciola. Der Park zeichnet sich aus durch sein vielfältiges und idyllisches Landschaftsbild geprägt von Düften und Farben. Mitten im Grünen liegen viele Landgüter versteckt, die die Touristen zu einem Agritourismus in der Toskana einladen. Die Bauern verwöhnen ihre Gäste mit selbst produziertem Olivenöl, Honig und hausgemachten Marmeladen. Zahllose Weinhänge umgeben das Tal, aus dessen Trauben der berühmte Chianti DOCG, dessen Erkennungszeichen der scharze Hahn auf dem Flaschenedikett ist, der Vino Santo und weitere namhafte toskanische Weine stammen. Die Sträßchen zwischen den Weinbergen, bekannt als die Weinstraßen der Pisaner Hügel, bieten dem Urlauber die typische Toskana - weiches Landschaftsbild, zwischen den Hügelkuppen Olivenhaine, meterhohe schlanke Zypressen und Wälder. Neben ihren Weinen ist die Valdera auch bekannt wegen des Trüffels. Das Schmankerl der Region ist Wildschwein mit Pilzen.
Von der Valdera Region sind die namhaften Städte der Toskana wie Florenz, Siena, Pisa und Lucca in etwa 40 km zu erreichen.
Routen durch die Valdera
Das kleine Städtchen Palaia ist bekannt als Chianti Weinanbaugebiet und durch die Kirche St. Martin aus dem 13. Jahrhundert, die nach den Plänen von Andrea Pisano errichtet wurde. Die Kirche vereint Spätromanik und Gotik. Ebenfalls sehenswert ist die Kirche St. Andrea mit ihrer romansichen Fassade und dem romanischen Glockenturm.
Die gesamte Gegend um Peccioli ist reich an artistischen Monumenten. Besonders malerisch sind die Dörfer Cedri, Fabbrica, Guizzano, Libbiano, Legoli und Montecchio.
In Fabbrica di Piccioli ist eine bedeutende Kirche aud dem 10. Jahrhundert zu besichtigen, die der Santa Maria Assunta gewidment wurde.
Etwas außerhalb der Stadt Legoli, liegt auf einem von Zypressen umgebenen Hügel die Kapelle St. Katharina, die im Jahre 1822 zu Ehren von Alessio Della Fanteria errichtet wurde. Die Kapelle ist mit Fresken von Benozzo Gozzoli aus dem Jahre 1479 bestückt.
Die Städtchen Lajatico und Orciatico sind von großem architektonischen Interesse. Besonders zu erwähnen sind hierbei die mittelalterlichen Festungen von Pietracassa und Spedaletto. Die Burg Pietracassa geht auf das 7. Jahrhundert zurück und ist die älteste Festung der Toskana.
Artikel verfasst von Agathe Freudenstein agathe@elib.org
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