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veröffentlicht: 26.03.2008 |
Autor: peter_leh
Rubrik: Versicherungen | Leser bisher: 2169 | Bewertung:     
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Viele Versicherungsvertreter und Strukturvertriebler bieten die private Rentenversicherung als den „neuen Renner“ unter den Vorsorgeprodukten an, vor allem seitdem die Kapital-Lebensversicherung in Verruf gekommen ist. Da ja kein Todesfallschutz mitversichert sei, wäre die Rendite viel besser als bei der Lebensversicherung. Jedoch gibt es tatsächlich bei Tod vor Vertragsablauf nur die eingezahlten Beitrage plus eventueller Überschüsse zurück. Es soll der Eindruck erweckt werden, nur mit einer privaten Rentenversicherung könne man vorzeitig in den persönlichen Vorruhestand gehen und die Wünsche im Rentenalter realisieren. Viele Verbraucher und Medien sind bereits auf die falschen und oft hinterlistigen Werbeaussagen reingefallen. Der Bund der Versicherten schrieb in seiner Mitgliederzeitung bereits vor Jahren: „Die private Rentenversicherung ist der gleiche „legale Betrug“ wie die Kapitalversicherung. Sie funktioniert nach genau dem gleichen Schema. Auch hier verschwinden Versichertengelder in stillen Reserven. ..“ Die Zeitschrift „Die ZEIT“ bestätigte die Aussagen des BdV in ihrem Artikel „Die Zeitbombe tickt“. Im Grunde lohnt es sich nicht, schon in jungen Jahren eine private Rentenversicherung abzuschließen, und über diese jahrzehntelang Geld für eine private Rente anzusparen. Nach den dann längst veralteten Sterbetafeln stimmen dann auch die einstigen Kalkulationen nicht mehr. Die nicht einkalkulierten Renten müssen aus den Überschüssen finanziert werden. Da die zugesagten Renten aus einer Garantie- und einer Überschussrente bestehen, werden die - nicht garantierten - Überschussrenten der Versicherten einfach gekürzt. Eine Geldanlage in Fonds macht mitunter wesentlich mehr Sinn, als eine private Rentenversicherung zur Altersvorsorge.
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