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veröffentlicht: 12.07.2008 |
Autor: poldi4567
Rubrik: TV & Video | Leser bisher: 381 | ohne Bewertung
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Nahezu
alle Mobiltelefone sind zwar heutzutage mit einem Internetanschluss
ausgestattet und bieten auch akzeptable Bildschirmgrößen und
Soundfunktionen um Fernsehfunktionen nutzen zu können, im Vergleich zu
HandyTV bringt dies jedoch einige Nachteile mit sich. Zum einen wären
da die Unkosten, die entstehen, sobald man sich von unterwegs über ein
Telefonnetz wie etwa UMTS ins Internet einwählt. Pauschale
Flatrateangebote sind im Mobile Internet noch weit geringer verbreitet
und verhältnismäßig kostenaufwändiger als Internetflatrates im
Festnetz. Desweiteren eigenen sich Mobilfzunknetze aus technischer
Sicht nicht besonders zur Übertragung von TV-Daten, da sie eine 1 zu 1
Verbindung darstellen. Das bedeutet jeder Beteiligte kann gleichzeitig
senden und empfangen. Das hört sich zunächst gut an bedeutet aber auch,
dass die zur Verfügung stehende Bandbreite zwischen allen Teilnehmern
geteilt werden muss. Die Menge der Beteiligte ist also demnach
per se begrenzt. Daher hat man für HandyTV optimierte Übertragungsnetze
entwickelt - als erstes DMB (Digital Multimedia Broadcasting) und kurz
darauf DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds).
Bei der Bei Rundfunknetzen wird, genau wie beim altbekannten
Fernsehempfang, ein Rundfunksignal an alle Teilnehmer ausgesendet, ohne
das die Nutzeranzahl die Übertragungsleistung beeinflusst. Den
Empfängern steht dabei allerdings kein Rückkanal zur Verfügung. Für
Interaktionen müssen dann nach wie vor die Funknetze verwendet werden. Desweiteren lassen sich über Rundfunknetze ausschließlich
Übertragungen per Stream realisieren, wo sich der User in ein laufendes
Fernsehprogramm einwählt. Ein Zeitversetztes Angebot ist technisch nicht möglich. Momentan wird in Deutschland ein
großflächiges DVB-H Netz aufgebaut. Für eine Gebühr von vermutlich 5
bis 10 Euro pro Monat kann man dann bis zu 20 TV-Kanäle per Handy
empfangen.
Eine weitere Option für mobiles TV ist der Empfang von TV Signalen per
DVB-T. DVB-T ist in den meisten großen Städten
empfangbar. Bis vor kurzum galt DVB-T als zu stromhungrig für
Handy-Akkus. Seit kurzem gibt es aber auch Mobiltelefone, die über
einen DVB-T Empfänger verfügen.
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