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veröffentlicht: 09.08.2008 |
Autor: MarieK
Rubrik: Berufe | Leser bisher: 393 | ohne Bewertung
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Sich persönlich selbstständig machen - diese Idee hatte sicherlich fast jede Person schon einmal. Man ist sein eigener Chef, kann sich seine Arbeit nach Lust und Laune selbsttätig einteilen und macht Dinge, welche einem gewiss Vergnügen machen. Im optimalsten Fall macht der Selbstständige hierbei sein Hobby zu seinem Job. Häufig ist die Selbständigkeit darüber hinaus ein Ausweg aus der Erwerbslosigkeit und ermöglicht somit die Chance auf eine bessere Finanzsituation. Doch die Selbständigkeit beinhaltet darüber hinaus Risiken und erfordert speziell in den Anfangswochen, gegebenfalls sogar längere Zeit, erheblich viel Arbeit und Durchhaltevermögen. Am Anfang steht nämlich die Kundenwerbung, die Behördengänge und schließlich der nicht gerade geringen Zeitaufwand für das Erlernen der Buchführung und für den Rechnungsablauf. Auch müssen eine größere Anzahl an juristischen Hntergründen gelernt werden. Diese Hürden schrecken viele zurück und hinzu entwickelt sich die Angst, dass die Existenzgründung scheitert und letztlich nur Schulden übrig bleiben. Mittels einer vorherigen Planung und einer guten Firmenidee sind die Risiken aber eher gering. Am Anfang einer Gründung eines Unternehmens steht jedoch erst einmal die Frage, ob sich die entwickelte und durchgedachte Planung überhaupt rechnen wird und von wem das Kapital für den Firmenstart kommen soll. Banken verleihen nur Geld, falls nur geringe Garantien auf eine gewisse Sicherheit und eigenmitgebrachtes Kapitalvermögen existiert. Den Dialog mit den Finanzhäusern sollte der Selbstständige daher gut planen und glaubwürdig auftreten. Vor allem sollte der Selbstständige von der Überlegung zur Gründung einer Firma auch selber überzeugt sein, ansonsten kann der Selbstständige auch den Kreditzuständigen nicht überzeugen. Die Grundlage für die anstehende Debatte mit den Finanzhäusern bildet der Businessplan. Dieser beinhaltet neben der detailliert ausformulierten Firmenidee alle volkswirtschaftlichen Themenbereiche, wie z.B. alle unter Umständen auftretenden monatlichen unbekannte und immer wiederkehrende Kostenaufwendungen und der vorspekulierte Profit. An einem guten Businessplan erkennt die Bank, dass der Neuselbstständige sich ausgiebig mit der Planung seiner Firma auseinandergesetzt hat und ist so eher gewillt, einen Kredit zu gewähren. Neben dem üblichen wirtschaftlichen Wagnis, dass die Gründung einer Existenz nach sich zieht, entwickelt sich das Wagnis, aufgrund eines Unfalls sein Unternehmen nicht länger weiter betreiben zu können. Es wäre darum sehr empfehlenswert eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, damit im eintretenden Fall nicht auf den Staat abhängig zu sein. Auch um die Krankenversicherung sollte sich ein Firmengründer selber kümmern. Vor allem eine endlose Erkrankung kann eine hohe finanzielle Belastung nach sich zieht.
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