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Im Zusammenhang mit Linux ist häufig die Rede vom
sogenannten Kernel. Mitunter wird dieser mit dem Betriebssystem an
sich gleichgesetzt. Und dies auch nicht ohne Grund, denn tatsächlich
ist es der Linux-Kernel, der all die Dienstprogramme beherbergt, die
notwendig sind, damit der Anwender den Rechner ansprechen kann. Genau
genommen erfüllt der Kernel sogar eine Doppelfunktion, denn zum
einen spricht er die jeweiligen Hardwarekomponenten an und übergibt
an diese eine Anweisung, welche Aktion sie ausführen sollen. Auf
der anderen Seite findet indirekt eine Kommunikation mit dem Benutzer
statt, welche mittels entsprechender Befehle bzw. Programme quasi den
Startschuss abgeben können, welche Aufgabe der Computer erfüllen
soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Anweisung sozusagen direkt
über die Shell per Kommando vom Benutzer erteilt wird oder ob
dieser ein bestimmtes Anwendungsprogramm verwendet, etwa
Textverarbeitung oder Bildbearbeitung. Die gerade benutzte
Applikation kommt an dem Kernel nicht vorbei, sondern kann stets nur
mittels des Kernels agieren. Und weil der Linux-Kernel praktisch als
letzte Instanz fungiert, befindet er sich immer im Hauptspeicher des
Rechners, wohin er auch bei jedem Neustart des Computers zuerst
geladen werden muss. Für mehr Informationen über die Funktionalitäten des
Kernels und die übrigen Eigenschaften von Linux gibt es gute
Einführungsschulungen, zum Beispiel hier -
Seminar:
Novell Suse Linux . Gisela Bsdok abisz2@gmx.net
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