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Generell muss man sagen, dass die Sojafasern zur Kategorie der
Pflanzenfasern zählen, die seit nunmehr zwei Jahren für Naturtextilien wie
Bettwaren eingesetzt werden. Warum der Einsatz im Bett wird sicherlich als
Frage auftauchen, wenn man diese ersten Zeilen liest. Ganz einfach, dadurch
dass diese natürliche Faser, die Sojafaser, von Natur aus so konzipiert ist,
dass sie problemlos Feuchtigkeit transportieren kann und der Körper ja auch in
der Nacht Feuchtigkeit abgibt wird sie für Bettwaren eingesetzt, damit die aus
dem Körper austretende Feuchtigkeit vom Körper weg transportiert wird. Es gibt
keinen Stoff, der besser geeignet ist wie Soja um Feuchtigkeit zu
transportieren. Noch nicht mal Baumwolle, Seide oder künstliche Fasern können Naturtextilien
aus Soja das Wasser reichen. Schweifen wir ein wenig in der Zeit zurück. Die
Sojabohne ist weit mehr als 4.000 Jahre alt, somit wurde die Bohne also runde
2.000 Jahre vor Christi entdeckt. Chinesen haben damals die heilende Wirkung
dieser Bohne erkannt und sie zu einer der heiligen fünf Feldfrüchte ernannt.
Durch Kaiser Shen-nong wurde das erste bekannte medizinische Handbuch
angefertigt und veröffentlicht, was als „medizinische Bibel des gelben Kaisers“
übersetzt wurde. Damals war Soja der Hauptbestandteil der Nahrung. Ursprünglich
stammt die Sojabohne aus Asien und wächst auf der ganzen Welt, jedoch aus
klimatischen Gründen ist der Ertrag von Mitteleuropa auf dem Sojamarkt es nicht
wert erwähnt zu werden (Ertrag weniger als 1% der Weltproduktion). Die Proteine der Sojabohne werden beim
Nassspinnverfahren zu einer hellen, schönen glänzenden Faser verarbeitet. Dank
der nicht einfachen Weiterverarbeitung des Vlieses wurde mit der Zeit ein
Verfahren entwickelt das es ermöglicht, die Sojafaser als Füllungen für
Steppbetten zu verwenden. Weiter lassen sich diese Naturtextilien wie Hanfkleidung auch im ganz
normalen Wollwaschgang in der Waschmaschine reinigen.
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