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veröffentlicht: 14.10.2008 | Autor: naklar
Rubrik: Medizin | Leser bisher: 370 | ohne Bewertung

  

Nach einer Kneipenschlägerei der Blick in den Spiegel: Ein Zahn fehlt! Uwe ist schockiert und schwört sich: Nie wieder so viel Alkohol! Leider hilft das seinem verlorenen Schneidezahn auch nicht mehr. Der Besuch beim Zahnarzt am nächsten Tag ist also unumgänglich. Dieser empfiehlt Uwe die Möglichkeit der Zahnimplantate. Zahnimplantate sind stabil und fest im Kiefer verankert. Sie unterschieden sich optisch und in ihrer Funktionalität kaum von den natürlichen Zähnen. Bei gewissenhafter Pflege - und dem Zurückhalten bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zu später Stunde in zwielichtigen Pubs - halten Zahnimplantate auch ein Leben lang, oft länger als die natürlichen Zähne.

Uwe entschiedet sich deshalb, die Möglichkeit der Zahnimplantate für seine jüngst entstandene Zahnlücke zu nutzen. Doch Zahnimplantate sind nicht gleich Zahnimplantate: Uwe muss sich gemeinsam mit dem Zahnchirurg für ein bestimmtes Implantatsystem und das Material vom Implantat entscheiden. Die Kriterien sind natürlich die Optik - also wie natürlich der implantierte Zahn aussieht - die Stabilität und der Preis.

Auf der ganzen Welt gibt es etwa 300 verschiedene Systeme zum einpflanzen der Zahnimplantate. Die häufigsten davon, die Uwes Zahnarzt ihm auch empfiehlt, sind Schrauben- oder Zylinderimplantate. Sie sind in den unterschiedlichsten Größen erhältlich und können so an jeden Kiefer angepasst werden.

Für den Stützpfeiler, also der eigentliche Anker, der bei der Zahnbehandlung im Kiefer eingesetzt wird und der den Zahn später trägt, wählt der Zahnchirurg Titan als Material: Es wird vom Gewebe gut vertragen, ist äußerst stabil und verwächst in sehr kurzer Zeit mit dem Kiefer. Auf diesen Pfeiler wird bei Uwe eine Keramikkrone aufgesetzt: die Keramik ist sehr stabil und hat eine Lichtbrechung, die der von natürlichem Zahnschmelz sehr ähnlich ist. Das Zahnimplantat ist fertig.

Natürlich ist die Behandlung, also das Einsetzen der Zahnimplantate eine ernstere Zahnoperation, die gewisse Risiken birgt. Normalerweise können auftretende Komplikationen gut durch moderne Technik und erfahrenes Personal aufgefangen werden. Vor der Zahnbehandlung muss der Patient gemeinsam mit dem Zahnarzt entscheiden, welche Form der Betäubung gewählt wird. Normalerweise wird eine Zahnoperation bei lokale Betäubung oder Sedierung durchgeführt. Wenn das Einsetzen der Zahnimplantate eine etwas umfangreicher ist - wie bei Uwe - wird eine Vollnarkose gewählt. In diesem Fall ist immer ein Anästhesist zum Überwachen der Narkose bei der Zahnoperation dabei.

Uwe ist zufrieden mit seinem neuen Zahnimplantat. Und wie siehts bei Ihnen aus?





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