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veröffentlicht: 01.11.2008 | Autor: spitzenstadt
Rubrik: Medien | Leser bisher: 404 | ohne Bewertung

  
Die Diskussionen über das Werbeverbot für Bier im Sport sind beigelegt. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Rolf Schwanitz, informierte nun noch einmal offiziell über dieses Thema.

„Weder das Bundesministerium für Gesundheit noch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung streben gesetzliche Regelungen an, die eine Unterstützung des VFC Plauen durch die Sternquellbrauerei unterbinden oder gefährden.“, so Schwanitz. Landrat Tassilo Lenk hatte bei seiner Begrüßungsrede zum Bockbierfest der Sternquellbrauerei am Samstag in Plauen gegenüber den Zuhörern von einem angeblich drohenden Verbot des Sponsorings von Brauereinen gegenüber Fußballvereinen gesprochen.

Schwanitz hält fest, dass bereits im August zwischen dem DFB und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung die Befürchtungen hinsichtlich eines bevorstehenden Sponsoringverbotes ausgeräumt wurden. Darüber hinaus erklärte die Drogenbeauftragt unlängst noch einmal gegenüber dem DFB: „Es ist kein Verbot des Sponsorings durch Alkoholhersteller über die bereits existierenden Regelungen hinaus geplant.“ Dies gilt für alle Sportvereine.

Bereits im August sind in einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Frau Sabine Bätzing, und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Befürchtungen hinsichtlich eines bevorstehenden Sponsoringverbotes ausgeräumt worden. Der DFB und die Drogenbeauftragte haben als gemeinsame Position festgehalten und öffentlich bekannt gemacht, dass sie kein generelles Verbot der Werbung für Alkohol und des Sponsorings und statt dessen eine verstärkte Aufklärung und Prävention anstreben.

Beiden Seiten geht es darum, dass die Trikots im Kinder- und Jugendfußball frei von Alkohol- oder Bierwerbung sein sollen. „Ohnehin hat der Fußball in Deutschland klare Rahmenbedingungen geschaffen. In der Jugendordnung des DFB ist ein Werbeverbot für alle Jugendspiele festgelegt. So muss etwa die Jugend eines Bundesligavereins, der eine Brauerei als Trikotpartner hat, in der A- oder B-Junioren-Bundesliga mit einem Alternativtrikot antreten“, so der DFB.

Rolf Schwanitz teilt mit, dass der VFC Plauen die Verhaltensregeln des DFB im Bereich des Kinder- und Jugendsports seit Jahren beachtet und erkennbar erfüllt. Ein Problem für das Sponsoring des VFC Plauen durch die Sternquellbrauerei Plauen besteht deshalb nicht.

In den letzten Wochen gab es im Vogtland viele Diskussionen zu diesem Thema. Bei vielen Sportveranstaltungen wurden auch zahlreiche Protestunterschriften gesammelt. (mr)
 
31.10.2008





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