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veröffentlicht: 06.11.2008 |
Autor: Raschel
Rubrik: Dienstleistungen | Leser bisher: 483 | ohne Bewertung
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Bis hin zum achtzehnten Jahrhundert erwirtschafteten sich eine Vielzahl
der Menschen ihren Lebensunterhalt als Selbstversorger durch Agrikultur
und Viehzucht. Mit dem Beginn der Industrialisierung und die damit
einhergehende Entstehung der so genannten Arbeitsteilung veränderte
sich dieser Zustand. Die Entstehung des sekundären Unternehmensbereichs
der damaligen Industrie (und anschließend auch des tertiären Sektors
Serviceleistungen) führten zu einer großen Veränderung in der
Geschäftswelt. Im Laufe der Zeit entstand eine Gesellschaftsschicht der
Arbeiter, die als nicht unabhängige Beschäftigte bei einem Unternehmen
angestellt waren und für ihre Leistung durch Auszahlungen belohnt
wurden. In der Bundesrepublik optimierten sich die gerade zu Beginn der
Industrialisierung doch ziemlich schlechten Arbeitskonditionen durch
Arbeitnehmervertretungen, Tarifverträge und vom Staat festgelegte
Schuzmaßnahmen wie beispielsweise Schutz vor Kündigung. Mit den
Veränderungen der Arbeitskonditionen kam nach 1918 auch eine
Erhöhungein Aufstieg der Arbeitsplatzsicherheit einher. So war es zu
Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders ab den fünfziger Jahren keine
Seltenheit, dass ein Bediensteter über viele Jahre oder sogar dutzende
Jahre bei einem Betrieb angestellt war oder gar sein komplettes Leben
lang bis zum Beginn seiner Pensionierung immer in dem selben
Unternehmen arbeitete. Dementsprechend wurden mit den Angestellten
oftmals strikte Arbeitsverträge ohne Befristung abgeschlossen, wodurch
die Bediensteter eine komfortable Sicherheit zum Planen und für ihren
Arbeitsplatz erlangten. Der Abschluss des kalten Krieges und der Beginn
der Globalisierung verursachten komfortable Veränderungen für die
Handelswelt der Industriestaaten in Europa und insbesondere für die
deutsche Wirtschaft und den deutschen Arbeitsmarkt mit sich. Da der
Bundesrepublik ein sogenanntes Hochlohnland ist und die Kosten für
Arbeiter in den osteuropäischen Staaten und den asiatischen Staaten
wesentlich niedriger sind, wurde Flexibilität im Personalbereich für
Unternehmen besonders wichtig, weswegen determinierte Arbeitsverträge
und Zeitarbeit an Wichtigkeit gewannen und die Schwankung in den
Unternehmen anstieg. Wegen der beträchtlichen Kosten für Arbeiter und
staatlichen Hürden wie beispielsweise dem oft diskutierten Schutz vor
Kündigung stellten Unternehmen neue Bewerber oftmals nur noch befristet
ein oder verzichteten im Inland ganz auf die Erstellung neuer
Arbeitsplätze. In der Bundesrepublik führte ein solches Unterfangen zu
einem darstischen Wachstum der Arbeitslosigkeit auf über 5 Mio.
Menschen.In der Bundesrepublik probierte die rot-grüne Bundesregierung
während der Jahre des wirtschaftlichen Stillstands ab 2001, die
Arbeitslosigkeit zu Bekämpfen und die Wirtschaft anzukurbeln. Dazu
wurden die Agenda 2010 und die Hartz-Reformen entwickelt, welche unter
anderem eine Festigung der Zeitarbeit durch den Rückgang von strengen
Rahmenbedingungen wie beispielsweise einer maximalen Überlassungsdauer
arrangieren sollten. Für die Arbeitgeber hat Zeitarbeit den Nutzen,
dass bei besonders starker Erschöpfung eines Unternehmens über solche
Dienstleister ganz fix Bewerber hinzugezogen werden können. Solche
Arbeiter sind bei der Zeitarbeitsfirma angestellt und werden dieser
Firma bezahlt. Sobald die Arbeit in dem vermittelnden Unternehmen
niedriger wird, muss der Arbeitnehmer nicht mehr von diesem Betrieb
angestellt werden und die Zeitarbeitsfirma findet ein neues Unternehmen
für den Arbeitnehmer. DiePersonallogistik liegt in den Händen der
Zeitarbeitsfirma. Der große Vorteil für den Arbeitnehmer ist, dass er
das Stadium der Arbeitslosigkeit hinter sich lässt, praktische
Erkenntnisse sammeln kann und bei guter Arbeit gegebenenfalls auch
Aussicht auf eine Einstellung und damit eine Festanstellung in dem
Unternehmen erlangt. Der Bereich Zeitarbeit und Personaldienstleistung
erlangte aufgrund der Lockerung gesetzlicher Vorschriften somit
wesentlich an Attraktivität, was zur Konsequenz hatte, dass viele
Unternehmen seit mehreren Jahren ergänzend zur Stammbelegschaft
verstärkt auf Arbeitnehmer zurückkommen. Daher trug auch die Zeitarbeit Deutschland seinen Part zum merklichen Abbau der Arbeitslosigkeit seit dem Jahr 2006 bei.
Ralph Schuenemann Ralph.Schuenemann@googlemail.com
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Das Wort Carport kommt aus dem Englischen und ist aus gleich zwei Wörtern zusammengesetzt. Das erste Wort ist „car“, was im Deutschen so viel bedeutet wie „Auto“. Das zweite Wort „port“ heißt wiederum Hafen, was zusammengesetzt zu so viel wie „Autohafen“ führt. |
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