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Ohne Fahrgeschäfte wie zum Beispiel Achterbahnen, Autoscooter oder Karussellen wären Volksfeste und Jahrmärkte einfach nicht das was sie sind. Denn diese Attraktionen bereiten den Besuchern eine Menge Spaß und Freude – und sind letztendlich so ziemlich der Hauptgrund weshalb die Feste so gut besucht sind. Die Betreiber von Fahrgeschäften, Schießbuden und anderen Ständen bezeichnet man auch als Schausteller. Sie sorgen mit ihren Ständen und Anlagen dafür, dass die Besucher der Feste viel Spaß haben – und dafür müssen sie hart arbeiten.
Als Schausteller hat man es nicht leicht: bereits früh morgens geht es los um Stände, Wägen und andere Maschinen zu reinigen, damit sie am Nachmittag wieder schön glänzen. Gleichzeitig sind auch immer wieder Reparaturen durchzuführen – denn die zahlreichen Kirmesbesucher, die auf den Fahrgeschäften unterwegs sind, sorgen für einen entsprechenden Verschleiß.
Beim Großteil der Schaustellerbetriebe handelt es sich um kleine Familienbetriebe. Diese üben ihren Beruf schon seit vielen Jahren aus und haben meist das Schaustellergeschäft der Eltern übernommen. Weil die meisten Schausteller ihr Geld nur während der Sommermonate verdienen ist es so, dass sie während der Wintermonate einer geregelten Arbeit nachgehen und beispielsweise als Hilfsarbeiter tätig sind. Anders wäre es nicht möglich in diesem Geschäft zu überleben.
Um als Schausteller erfolgreich zu sein muss man es natürlich lieben zu reisen. Meist ist man nicht länger als eine Woche lang am selben Ort. Je nach Fest oder Veranstaltung dauern diese sogar nur das Wochenende über an, so dass es bereits am Montag oder Dienstag wieder losgeht, damit das nächste Ziel angefahren werden kann. Somit kommt man als Schausteller sehr viel herum – allerdings darf man kein Heimweh kennen, denn meist ist man erst am Saisonende wie zu Hause.
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