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veröffentlicht: 01.12.2008 |
Autor: karl krueger
Rubrik: Ernährung | Leser bisher: 299 | ohne Bewertung
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Produkte zur Nahrungsergänzung werden als Shakes, Kapseln, Pastillen oder als
Pulver dargereicht. So ähneln die Nahrungsergänzungsmittel zugegebenermaßen den
Arzneimitteln, werden aber rechtlich zu den Nahrungsmitteln geordnet. Hierbei
handelt es sich um Konzentrate von Nährstoffen, teilweise auch Eiweißpulver, welche mit Vitaminen und
Mineralien angehäuft sind und in vielen Produkten Ballaststoffe beinhalten,
deren Wirksamkeit ernährungsphysiologischer Natur ist. Eine Anwendung passiert
immer, wenn aus irgendwelchen Gründen, sei es emotionaler, physikalischer oder
medizinischer Art, eine übliche sowie ausgewogene Nahrungszufuhr ausgeschlossen
wird. Oft wird dem Kunden suggeriert, dass Produkte zur Nahrungsergänzung das
Einzige sind, was der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Körpers förderlich ist
und keine Nahrung unseres Planeten eine optimale Versorgung gewährleisten kann.
Tatsache ist aber, dass bei einer normalen, abgestimmten und abwechslungsreichen
Nahrungszufuhr, diese zusätzlichen Produkte nicht notwendig sind, im Gegenteil,
die Nahrungsergänzungsmittel können dem Körper Schaden zufügen. Anderseits
können Produkte zur Nahrungsergänzung für viele Personen geradezu hilfreich und
empfehlenswert sein. So haben beispielsweise Personen, welche wenig oder gar
keinen Fisch essen, womöglich ebenfalls kein jodhaltiges Salz benutzen, die
Gelegenheit, einem Mangel an Jod vorzubeugen. Ältere Menschen, welche wegen
Kaubeschwerden ihre Nahrungsaufnahme nicht mehr vollkommen ausgewogen gestalten
können, werden dankerfüllt auf diese Mittel zurückkommen. Vor allem bei
Erkrankungen, deren Heilungsprozess von einer Diät abhängig ist, sind
Eiweißprodukteals zusätzliche Verabreichungen, in manchen Fällen sogar auch
Muskelaufbaupräparate, sowie verschiedenster vitaminhaltiger Präparate
anzustreben. Über den mengenmäßigen Gebrauch an Nahrungsergänzungsprodukten
lassen sich keine pauschalen Angaben treffen. Ein Mensch der der Ansicht ist,
seine Nahrung über eine gewisse Zeit ergänzen zu müssen, dem sei ein Termin bei
einem Berater für Ernährung, einer Fachkraft für Diäten oder einem Allgemeinarzt
zu empfehlen, da sich zu hohe Dosierungen in den Gegensatz des erwünschten
Ergebnisses umkehren können.Überdosierungen von gewissen
Nahrungsergänzungsprodukten können zu Schocks aufgrund der Vitamine oder
Eiweißallergien führen, welche sehr unangenehm in ihrem Krankheitsbild sind. Um
solch ein Risiko zu begrenzen, hat das Risikobewertungsministerium die
Höchstwerte für Mineralstoffbeimischungen festgelegt. Dabei wurden die schon
vorhandenen Stoffe in den Nahrungsmitteln beachtet. Damit der Konsument auf dem
Markt die einzelnen und diversen Angebote der Nahrungsergänzung einfacher
einordnen kann, sind die Fabrikanten angehalten, eine genaue Anführung der im
Päparat verwendeten Stoffe auf der Dose oder der Packungsbeilage aufzuführen und
die Dosis eines Tages, basierend auf ärztlichen Angaben, anzugeben. Diese
Informationen werden zwar vom Gesetzgeber nicht zwingend vorgeschrieben,
zeichnen allerdings einen vertrauenswürdigen Hersteller aus.
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