Die Entscheidung für einen Schulrucksack fällt heute
deutlich schwerer als früher. Während noch vor 10 Jahren die Modelle weitgehend
einheitlich waren und sich auch das Farbspektrum in Grenzen hielt, haben
Schulkinder heute die Qual der Wahl: Bunt gemustert, gestreift, mit aufgemalten
Muscheln, Blumen oder sogar mit Spinnen – die Palette ist riesig. Doch neben
dem Design sind für die Auswahl des geeigneten Schulrucksacks vor allem die
Ausstattung und die Funktionalität von entscheidender Bedeutung. Hier gibt es
teils große Unterschiede, die schnell auf die Qualität des jeweiligen
Schulrucksacks schließen lassen.
Ein klassisches Modell eines zeitgemäßen Schulrucksacks hat
heute zwei Hauptfächer, die mit jeweils einem eigenen Reißverschluss zu öffnen
sind. Das Fassungsvermögen eines Schulrucksacks beträgt insgesamt um die 35
Liter. Bei dieser Größe hat im Normalfall alles Platz, was Schulkinder heute
transportieren müssen: In einem großen Hauptfach kann ein DIN-A-4 Ordner ohne
Probleme verstaut werden. Auch Hefte und weitere Unterlagen finden hier locker
Platz. Im zweiten Hauptfach des Schulrucksacks können zum Beispiel Dinge wie ein
Federmäppchen, das Pausenbrot, Getränke sowie das Handy untergebracht werden.
Zusätzlich haben Schulrucksäcke heute oft eine oder zwei Netztaschen seitlich
im Außenbereich, die zum Beispiel eine Getränkeflasche oder Ähnliches fassen.
Wertgegenstände jedoch sollten hier nicht untergebracht werden, da sie durch
das Netzmaterial offen sichtbar sind und so die Gefahr eines Diebstahls erhöht
wird. Fächer für CD’s, ein Schlüsselanhänger und Geldbeutel machen das
Innenausstattungs-Angebot eines Schulrucksacks komplett.
Sind alle Fächer einmal gefüllt, was bei den heutigen
Anforderungen an Schulutensilien keine Schwierigkeit ist, so kommt ein
stattliches Gewicht zustande. Für kleine Kinderkörper und Schultern kann dies
leicht eine Überlastung darstellen. Aus diesem Grund bieten Schulranzen für
Schulanfänger heute bereits ein besonders rückenfreundliches System an: Der Schulranzen
wird dabei nicht mehr auf den Rücken geschnallt, sondern per Rollen an einem
Griff hinterher gezogen. So entfällt die Belastung für die Schultern
vollständig und auch eventuelle später Haltungsschäden werden dadurch
ausgeschlossen. Bei etwas älteren Kindern – in etwa ab der fünften Klasse –
stellt das Tragen eines Schulrucksacks jedoch kein Problem mehr dar. Die
Kinderkörper sind in diesem Alter kräftig genug, so dass das Verhältnis von
Last und Kraft ausgewogen ist. Zusätzlich bieten besonders ergonomisch
produzierte Schulrucksäcke hohen Tragekomfort für Schulkinder. Dadurch wird das
Gewicht gleichmäßig über beide Schultern verteilt. Die Tragegurte sind weich
gepolstert, so dass keine Druckstellen entstehen an den Schultern der Kinder
entstehen können. Wer beim Kauf eines neuen Schulrucksacks auf derartige
Details achtet, der kann sein Kind damit guten Gewissens zur Schule
schicken.
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